Wer als Makler tätig sein möchte, muss ein Gewerbe anmelden und benötigt eine behördliche Erlaubnis. Dennoch gilt: Jeder darf sich Makler nennen, denn die Berufsbezeichnung ist nicht geschützt. Aus diesem Grund ist die Maklerbranche besonders anfällig für den Missbrauch durch unseriös agierende selbsternannte Immobilienmakler. Woran Sie solche schwarzen Schafe konkret erkennen, verraten wir Ihnen hier.

Internetauftritt und Erreichbarkeit

Bereits der Internetauftritt eines Maklers kann sehr aufschlussreich sein: Ist die Website professionell gestaltet und enthält alle relevanten Informationen – allem voran ein Impressum? Gibt es eine feste Geschäftsadresse? Bietet der Makler mehrere Kontaktwege an (Telefon, E-Mail, Kontaktformular)?

Die Auswahl an Kontaktmöglichkeiten kann jedoch noch so groß sein, sie bringt Ihnen nichts, wenn der Makler schlecht erreichbar ist. Ein gutes Geschäft erfordert eine gute Kommunikation, weshalb der Makler zeitnah auf Ihre Anfragen antworten sollte. Auch während des Verkaufsprozesses ist es schließlich ausgesprochen wichtig, dass Sie nicht allein gelassen werden und bei Fragen einen festen Ansprechpartner haben.

Mangelnde Fachkenntnisse

Ein guter Makler gibt kompetent Auskunft und vermeidet vage Aussagen. Beispielsweise sollte der Makler mit der regionalen Marktsituation vertraut sein, um eine fundierte Wertermittlung vornehmen und die Verkaufsdauer einschätzen zu können. Bei rechtlichen Fragen scheut er jedoch auch nicht davor zurück, Sie an einen Rechtsanwalt weiterzuleiten.

Hellhörig werden sollten Sie also vor allem dann, wenn ein Makler Ihren Fragen ausweicht, widersprüchliche Aussagen trifft oder bei unliebsamen Fragen das Thema wechselt.

Unorganisiertes Vorgehen

Die Immobilienvermittlung erfordert ein hohes Maß an Sorgfalt und Organisation. Fehlen wichtige Dokumente, weil sie gar nicht erst beantragt wurden oder womöglich sogar verloren gegangen sind, kann dies den Verkaufsprozess erheblich verzögern. Auch die Kommunikation mit Interessenten und die Besichtigungstermine müssen gut organisiert sein. Haben Sie das Gefühl, dass dies nicht der Fall ist, sehen Sie sich besser nach einer Alternative um.

Kein Maklervertrag

Vertrauen Sie niemals einem Makler, der ohne Vertrag für Sie tätig werden möchte oder im umgekehrten Fall Druck auf Sie ausübt, damit Sie einen Vertrag unterschreiben. Auch dann, wenn die Maklerprovision Ihnen unrealistisch hoch erscheint oder der Makler einen Vorschuss verlangt, verzichten Sie besser auf die Beauftragung.

Es gibt noch weitere Merkmale, die darauf hindeuten können, dass ein Makler unseriös ist. Hier eine kleine Auswahl:

  • unprofessionelles Büro bzw. gar kein Büro
  • Massenbesichtigungen
  • keine Widerrufsbelehrung
  • keine Referenzen
  • keine Mitgliedschaft in Berufsverbänden wie dem IVD

Mit Mutzhas Immobilien sind Sie auf der richtigen Seite!

Um Ihr Immobiliengeschäft zum Erfolg zu führen, sollten Sie bei der Maklersuche mit Bedacht vorgehen. Vergleichen Sie verschiedene Anbieter oder bitten Sie im Freundes- und Bekanntenkreis um Empfehlungen, um einen seriösen Experten zu finden.

Gerne überzeugen wir von Mutzhas Immobilien Sie in einem persönlichen Gespräch davon, dass wir für Sie genau die richtigen Partner in Sachen Immobilien für die Region München, Augsburg, Wolfratshausen oder Bad Tölz und Umgebung sind – kontaktieren Sie uns und vereinbaren Sie einen Beratungstermin!

Wer eine Eigentumswohnung in München oder ein Haus in München oder Augsburg kauft, muss in der Regel eine Finanzierung bei der Bank abschließen. Zur Prüfung der Konditionen und zum Abschluss des Immobilienkredits benötigt der Kreditgeber verschiedene Unterlagen, die Sie – für eine zügige Finanzierungszusage und damit einen reibungslosen Immobilienkauf – im besten Fall vorbereitet haben.

Liste mit notwendigen Unterlagen für die Immobilienfinanzierung

Grundsätzlich gibt es keine einheitliche Aussage darüber, welche Unterlagen eine Bank bei der Finanzierung fordert – dies hängt auch immer von der persönlichen Situation des Kreditnehmers ab. Aber einige allgemeine Unterlagen sind immer erforderlich:

Unterlagen zur finanziellen Situation des Kreditnehmers

Einkünfte, Ausgaben und Eigenkapital sind wesentliche Faktoren, die die Konditionen des Immobilienkredits beeinflussen. Die Bank prüft die finanziellen Verhältnisse und Kreditwürdigkeit des Kreditnehmers daher ganz genau. Die Unterlagen zur Bonität sind die Grundvoraussetzung für eine Kreditzusage und somit zwingend erforderlich. Dazu gehören:

  • Einkommensnachweise wie z. B. Lohnabrechnungen (bei Arbeitnehmern), Rentenbescheide (bei Rentnern) oder betriebswirtschaftliche Auswertung (bei Selbstständigen)
  • Nachweise über Eigenkapital wie z. B. Guthaben auf dem Sparbuch, Bausparvertrag, Lebensversicherung, Investmentfonds oder Aktien
  • Schufa-Selbstauskunft über die aktuelle Bonität
  • Nachweise über finanzielle Verbindlichkeiten wie z. B. Unterhaltszahlungen oder laufende Kredite

Bei Selbstständigen fragen Banken unter Umständen die Gewinnermittlung, einen Auszug aus dem Handelsregister, den Gesellschaftervertrag und Mitteilungen über Insolvenzverfahren an.

Unterlagen zur Immobilie

Um den Kredit abzusichern, möchte die Bank den Wert der Immobilie besser einschätzen können und fordert daher detaillierte Unterlagen über das Objekt und Grundstück. Auf dieser Grundlage wird der sogenannte Beleihungswert berechnet, der wiederum Einfluss auf die Gesamtfinanzierung hat. Die Unterlagenbeschaffung kann aber recht kompliziert werden, wenn Sie diese bei unterschiedlichen Ämtern, Dienstleistern oder dem Verkäufer anfragen müssen. Als Ihr Immobilienmakler helfen wir Ihnen, folgende Unterlagen zur Immobilie zusammenzutragen:

  • Aktueller Grundbuchauszug und Lageplan
  • Grundriss und Wohnflächenberechnung
  • Fotos und Beschreibung zur Immobilie
  • Kopie der Gebäudeversicherung
  • Kaufvertrag
  • ggf. Teilungserklärung, Wirtschaftsplan und Wohnkostenberechnung bei Eigentumswohnungen

Was ist beim Abschluss einer Immobilienfinanzierung zu beachten?

Ein Finanzierungsberater oder Mitarbeiter der Bank wird Ihnen in einem persönlichen Gespräch mitteilen, welche Unterlagen konkret für den Abschluss der Finanzierung vorliegen müssen. Können Sie die oben aufgeführten Unterlagen bereits zum Erstgespräch mitbringen, kann dies den Prozess der Finanzierung verkürzen. Denn eine Bank wird die Zusage für den Immobilienkredit erst erteilen, wenn alle Unterlagen vorliegen und sie sie geprüft hat.

Finanzierung clever planen – mit den Partnern von Mutzhas Immobilien

Wir von Mutzhas Immobilien arbeiten Hand in Hand mit kompetenten Finanzierungsexperten, die Sie zu einer individuellen Finanzierung beraten können. Nutzen Sie unsere Kontakte, um sich über ein passendes Finanzierungskonzept zu informieren und optimale Konditionen auszuhandeln. Gerne vermitteln wir Sie an einen Ansprechpartner, der Sie umfassend beraten kann.

Bei einem Immobilienkauf gibt es viele Entscheidungen über die Lage, Größe und Immobilienart zu treffen – nicht zuletzt auch die, ob man sich für eine Bestandsimmobilie oder einen Neubau entscheidet.

Bestandsimmobilie kaufen: Das sind die Vor- und Nachteile

Bestandsimmobilien sind für gewöhnlich günstiger als Neubauten, sodass sich die meisten Menschen eher ein altes Haus leisten können. Bestandsimmobilien punkten oftmals mit einem besonderen Charme und einem bereits angelegten Garten. Ein weiterer Vorteil von Bestandsimmobilien: Sie liegen oft zentraler als Neubauimmobilien, da Neubaugebiete in der Regel etwas außerhalb des Stadtzentrums liegen. 

Als großer Nachteil einer Bestandsimmobilie gilt meist der bauliche und energetische Zustand, denn in den meisten Fällen muss ein altes Haus renoviert bzw. saniert werden. Nicht immer lassen sich die Renovierungs-, Sanierungs- und Umbaukosten vorab genau abschätzen, sodass man unter Umständen mit hohen Mehrkosten zu rechnen hat. Bauliche Maßnahmen können wiederum den Einzugstermin verzögern.

Neubauimmobilie kaufen: Das sind die Vor- und Nachteile

Neubauimmobilien erfüllen die aktuellen Standards an Energieeffizienz, Sicherheit und Schallschutz, was insbesondere bei Doppelhäusern von Vorteil ist. Neubauten punkten mit einem niedrigen Energieverbrauch, hochwertigen Baumaterialien und einem modernen Grundriss. Kostspielige Renovierungen sind für die nächsten Jahre nicht zu erwarten. Je nach Lage der Immobilie können Sie mit einem hohen Wertzuwachs für die Immobilie rechnen, sodass der Kauf eine lukrative Investition darstellt.

Eine moderne Immobilie, in der alles neu ist, hat ihren Preis. Die Kosten für den Neubau liegen in der Regel über jenen für Bestandsimmobilien. Und auch dieser Umstand kann für einige Interessenten ein Nachteil sein: Neubauimmobilien haben oft einen kühlen, unpersönlichen Charakter.

Altes Haus oder Neubau: Wann lohnt sich welche Immobilie?

Ob Sie ein altes Haus oder einen fertigen Neubau kaufen, sollte gut überlegt sein. Bedenken Sie bei Ihrer Entscheidung den möglichen Einzugstermin, der sich bei renovierungsbedürftigen Immobilien schnell verzögern kann, oder Eigenleistungen, die Sie bei Renovierungen erbringen können, um die Kosten zu senken.

Neubauimmobilien dienen als gute Investition, unter anderem um diese zu vermieten und damit Mieteinnahmen zu generieren. Zwar ist die Anfangsinvestition sehr hoch, aber auf lange Sicht können Sie von niedrigen Nebenkosten profitieren.

Beratung von Maklern & Finanzierungsexperten lohnt sich

Am Ende ist es nicht nur eine Frage des persönlichen Geschmacks, ob man ein altes Haus oder einen Neubau bevorzugt, sondern schlichtweg auch eine Frage des Geldes. Um mit dem Kauf einer Bestandsimmobilie tatsächlich Geld zu sparen, sollte diese aber sehr gründlich geprüft werden. Ungeplante Mehrkosten können den Kauf einer Bestandsimmobilie schnell teurer machen. Kredite für energieeffizientes Sanieren reduzieren die Kostenbelastung für Käufer.

Der Kauf einer Immobilie ist eine wichtige Entscheidung im Leben. Starke Partner an Ihrer Seite helfen Ihnen, in die richtige Immobilie zu investieren. Vertrauen Sie dabei auf unsere Maklerexperten von Mutzhas Immobilien und unsere Finanzierungspartner, die Sie bei Ihrer Entscheidung unterstützen.

Keine Frage: Wer bereits Kinder hat oder Nachwuchs plant, braucht entsprechend Wohnraum. Ein eigenes Haus ist für die meisten Familien die erste Wahl. Allerdings sollte ein Hauskauf gründlich durchdacht werden, denn nicht nur die Finanzierung muss langfristig zur Familiensituation passen, sondern selbstverständlich auch die Immobilie selbst.

Wie beeinflusst die Familienplanung den Hauskauf?

Wer sich für ein Haus in oder um München herum entscheidet, achtet auf die Lage, die Nachbarschaft, die Wohnfläche und vieles mehr. Wenn Sie Familienzuwachs planen, sollten Sie aber auch diese Dinge beachten:

  • Schwangerschaft: In der Schwangerschaft wird die Frau wenig bis gar nicht beim Einpacken und Umzug helfen können. Auch kurz nach der Geburt wird es schwierig, wenn die frisch gebackene Mutter noch im Wochenbett ist und sich um ein Neugeborenes kümmern muss. Überlegen Sie daher, wer Ihnen vielleicht beim Umzug helfen kann.
  • Bezugsfertig oder renovierungsbedürftig: Als Schwangere oder mit einem neugeborenen Baby möchten die wenigsten auf einer Baustelle wohnen. Bei der Auswahl der Immobilie sollten Sie daher den baulichen Zustand berücksichtigen. Vielleicht lassen sich einzelne Renovierungen auf einen späteren Zeitpunkt legen.

Wie wählt man die richtige Familienimmobilie aus?

Natürlich muss die Immobilie den Anforderungen einer Familie gerecht werden. Idealerweise bekommt jedes Kind ein eigenes Zimmer. Um Stress und Stau zu vermeiden, sollte die Immobilie über mehr als ein Badezimmer verfügen, wenigstens noch ein Gäste-WC. Eine große Diele bietet viel Platz, um die Kinder an- und auszuziehen oder Kinderwagen abzustellen. In einer großen Wohnküche können die Eltern kochen und die Kinder spielen oder Hausaufgaben machen. Alternativ empfiehlt sich ein offener Koch- und Wohnbereich, in dem man alles überblicken kann. Eine Immobilie ohne Engstellen oder schmale Treppenaufgänge ist besonders kinderfreundlich. Achten Sie auch auf die Ausstattung der Immobilie. Pflegeleichte Fußböden und eine Fußbodenheizung sind ebenso familienfreundlich wie barrierefreie Badezimmer.

Welche Aspekte sollte man bei der Lage beachten?

Familien fühlen sich oft am wohlsten, wenn sie mit anderen Familien in einer Nachbarschaft wohnen. Denn so finden die Kinder direkt Spielkameraden und Freunde. Wenn Sie sich für eine Immobilie in München, Bad Tölz, Wolfratshausen, Augsburg und Umgebung entscheiden, sollten Sie daher auf eine ruhige Lage mit vielen Grünflächen und Spielplätzen achten. Befinden sich Kindergärten und Schulen in der Nähe, verkürzt das den täglichen Zeitaufwand fürs Bringen und Abholen. Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte und Apotheken in der Nachbarschaft sind ebenfalls von Vorteil.

Was sollte man außerdem als Familie beim Hauskauf beachten?

Irgendwann kommt die Zeit, in der die Kinder größer werden und ausziehen. Im besten Fall findet sich eine Immobilie, die „mitwächst” – zum Beispiel durch einen ausbaubaren Dachboden für die Heranwachsenden. Überlegen Sie auch, ob und wie Sie die Immobilie umbauen oder nutzen können, wenn die Kinder einmal ausgezogen sind.

Mit der Familie ein Haus zu kaufen, ist gar nicht so einfach. Denn die Anforderungen an die Immobilie verändern sich im Laufe der Jahrzehnte. Gerne beraten wir von Mutzhas Immobilien Sie persönlich und helfen Ihnen, ein passendes Familienhaus für Sie zu finden.

Wer beim Immobilienverkauf einen professionellen Eindruck hinterlassen möchte, sollte viel Wert auf ein hochwertiges Exposé legen. Warum die „Visitenkarte” der Immobilie so wichtig ist und welche Informationen unbedingt enthalten sein sollten, verraten wir Ihnen hier.

Warum ist ein professionelles Exposé so wichtig für den Immobilienverkauf?

Der erste Eindruck zählt! Und oftmals ist das Exposé der erste Kontaktpunkt zwischen Immobilie und Interessent. Wer hier mit Fehlern oder schlechter Bildqualität statt mit ansprechenden Fotos und wertvollem Informationswert „glänzt”, erschwert sich den Verkaufsprozess unnötig und mindert von vornherein die Chance, einen Interessenten für die eigene Immobilie zu finden. Ein Exposé ist die Visitenkarte der Immobilie und sollte entsprechend hochwertig gestaltet sein, damit das Angebot nicht nur die nötige Aufmerksamkeit bei potenziellen Kaufinteressenten weckt, sondern im besten Fall auch nach dem Erstkontakt oder der ersten Besichtigung in guter Erinnerung bleibt.

Und auch das ist ein Vorteil professioneller Exposés beim Immobilienverkauf: Sie vermeiden unnötige Rückfragen oder unqualifizierte Kontaktanfragen bzw. Besichtigungen. Je konkreter also das Exposé ist, desto zielgerichteter kann die Suche nach dem passenden Käufer werden.

Welche Inhalte gehören in ein professionelles Exposé?

Ein Exposé sollte alle grundlegenden Informationen zur Immobilie und zum Angebot enthalten. Wichtig ist alles, was der potenzielle Käufer über die Immobilie wissen sollte – die Lage, die Wohnfläche, die Anzahl der Zimmer, die Ausstattung. Ebenso wichtig: Angaben zum energetischen Zustand der Immobilie in Form eines Energieausweises.

Diese Informationen werden nicht nur textlich ansprechend aufbereitet, sondern auch mit authentischen, hochwertigen Fotos ergänzt. Einen besonderen Mehrwert stellen Luftaufnahmen der Immobilie dar. Sie sind nicht nur sehr eindrucksvoll, weil sie die Immobilie aus einer ungewohnten Perspektive darstellen, und sorgen für mehr Aufmerksamkeit unter allen Immobilieninseraten. Sie liefern auch wertvolle Informationen über das Grundstück und die nähere Nachbarschaft. Abschließend dürfen Informationen über Einzugstermin, Besichtigungstermine oder Kontaktmöglichkeiten nicht fehlen.

Ganz wichtig: Bei der Beschreibung einer Immobilie geht es grundsätzlich um die „harten Fakten”. Aber kein potenzieller Käufer möchte nur Fakten lesen, sondern ein Gefühl bekommen, wie es ist, in der Immobilie und der unmittelbaren Nachbarschaft zu leben. Wichtig ist daher auch die ansprechende Formulierung des Exposés.

Exposé-Erstellung lieber dem Profi überlassen

Deckblatt, Innenteil, letzte Seite und zusätzlich noch ein Kurz-Exposé für Online-Inserate: Die Erstellung eines Exposés ist sehr aufwendig – insbesondere, wenn Sie einen professionellen und bleibenden Eindruck vermitteln möchten. Als Privatverkäufer müssen Sie nicht nur die nötige Zeit investieren, sondern auch Kenntnisse mitbringen – nicht zuletzt über Bildbearbeitung, Design und Texterstellung. Auch das Rechtliche gilt es zu beachten: Die Angaben zu der Immobilie, die im Exposé getätigt werden, sind rechtsverbindlich. Fehler bei der Berechnung der Wohnfläche oder falsche Angaben zum Zustand und zur Ausstattung können nach dem Verkauf auf Sie zurückfallen. Eigentümer, die das Exposé in Eigenregie erstellen möchten, sind oft schnell überfordert.

Wir von Mutzhas Immobilien übernehmen beim Verkauf und der Vermietung die Aufgabe für Sie und erstellen ein professionelles Exposé mit allen Details, die potenzielle Käufer von Ihrer Immobilie überzeugen. Sie profitieren nicht nur von der Zeitersparnis, sondern erhalten auch hochwertige Fotos und Luftaufnahmen, die die aussagekräftigen Beschreibungstexte zu Ihrer Immobilie ergänzen. Fragen Sie gerne nach einem persönlichen Beratungstermin.

Wer eine Immobilie verkaufen möchte, benötigt verschiedene Unterlagen – spätestens zur Vorlage beim Notartermin. Denn ohne bestimmte Unterlagen und Dokumente kann ein Immobilienverkauf nicht notariell beglaubigt und damit erfolgreich abgewickelt werden. Die Vollständigkeit dieser Unterlagen ist auch von rechtlicher Bedeutung, denn ein fehlender Grundbuchauszug, fehlende Baugenehmigungen oder fehlerhafte Angaben im Energieausweis verzögern den Verkaufsprozess nicht nur, sondern können auch auf Sie als Eigentümer zurückfallen. Darüber hinaus sind die Unterlagen während der Vermarktung wichtig, damit sich Kaufinteressenten ausführlich informieren können. Hier finden Sie eine Liste mit Unterlagen, die beim Immobilienverkauf notwendig sind.

Ohne diese Unterlagen funktioniert kein Immobilienverkauf

Grundbuchauszug

Der Grundbuchauszug informiert den Interessenten über Lage, Lasten und Rechte des Grundstücks. Er darf nicht älter als drei Monate sein und wird vom Grundbuchamt ausgestellt.

Flurkarte

Die Flurkarte – auch bekannt als Katasterkarte oder Liegenschaftskarte – definiert das entsprechende Grundstück genau in Lage, Größe und Bebauung. Außerdem beinhaltet sie die genaue Flurstücksnummer, mit der sich das Grundstück zuordnen lässt. Sie erhalten die Flurkarte auf Antrag beim Katasteramt bzw. Vermessungsamt. Auch sie darf nicht älter als drei Monate sein.

Energieausweis

Der Energieausweis – ob Bedarfs- oder Verbrauchsausweis – wird für zehn Jahre ausgestellt. Ist der Energieausweis für Ihre Immobilie nicht mehr gültig, muss bei einer zur Ausstellung berechtigten Fachkraft ein neuer beantragt werden. Fehlt der Energieausweis beim Verkauf – oder ist er fehlerhaft ausgestellt –, kann dies zu einer erheblichen Geldstrafe führen.

Grundriss

Der Grundriss ist ein wichtiger Teil der Verkaufsunterlagen, denn er informiert über die Raumaufteilung und -größe, Wände, Türen und Treppenaufgänge sowie Fenster. Bei älteren Immobilien kommt es häufig vor, dass der Grundriss veraltet oder gar nicht mehr vorhanden ist. In diesen Fällen sollten Sie einen neuen, modernen Grundriss erstellen lassen. Nicht zuletzt auch dann, wenn bauliche Veränderungen an der Immobilie vorgenommen wurden.

Bauakte und Baubeschreibung

Mit dem vollständigen Bauplan kann der potenzielle Käufer nachvollziehen, dass alle Baumaßnahmen genehmigt wurden, welche Baumaterialien verwendet wurden und vieles mehr. Liegt Ihnen die Bauakte nicht mehr vor, erhalten Sie sie beim Bauamt oder vom Bauträger / Architekten.

Grunddienstbarkeiten

Anderswo werden sie als Baulasten im Baulastenverzeichnis eingetragen, in Bayern als Grunddienstbarkeiten im Grundbuch: Rechte von Dritten, die ggf. das Grundstück und die Bebaubarkeit beeinträchtigen. Einen aktuellen Auszug erhalten Sie beim Grundbuchamt.

Welche Unterlagen benötigt man beim Wohnungsverkauf?

Verkaufen Sie eine Eigentumswohnung, die Teil einer Eigentümergemeinschaft ist, benötigen Sie neben den bereits genannten Unterlagen unter anderem auch die Teilungserklärung, den Wirtschaftsplan, die Wohngeldabrechnungen und Protokolle der Eigentümerversammlungen. Diese Unterlagen liegen Ihnen entweder selbst vor oder Sie erhalten sie auf Nachfrage beim Hausverwalter.

Welche Unterlagen sind bei vermieteten Immobilien notwendig?

Da die Regelung gilt „Kauf bricht Miete nicht”, wird der künftige Eigentümer zum neuen Vermieter. Es ist daher unerlässlich, dass Sie eine Kopie des aktuellen Mietvertrags zu den Verkaufsunterlagen der Immobilie legen. So kann sich der Käufer über die Vereinbarungen des Mietvertrags informieren – Miethöhe, Mietzahlungen, Mieterhöhungen und vieles mehr. Auch die Nebenkostenabrechnungen sind für einen Kaufinteressenten relevant, sodass Sie diese bei Kaufinteresse vorlegen sollten.

Möchten Sie eine Immobilie in München oder in den umliegenden Städten wie Augsburg, Bad Tölz und Wolfratshausen verkaufen? Wir von Mutzhas Immobilien helfen Ihnen gerne – nicht nur bei der Beschaffung aller wichtigen Unterlagen, sondern selbstverständlich darüber hinaus. Fragen Sie gerne nach einer Beratung.

Haben Sie eine Immobilie in München geerbt, möchten diese aber nicht selbst bewohnen? Sie haben sich kürzlich getrennt und leben nun in einer neuen Immobilie? Ziehen Sie aus privaten oder beruflichen Gründen um und möchten Ihr altes Zuhause in Bad Tölz oder Wolfratshausen nun gewinnbringend vermitteln? Wenn Sie sich die Frage stellen, was Sie mit Ihrer Immobilie in München, Augsburg oder Umgebung machen sollen – verkaufen oder vermieten – , finden Sie in diesem Artikel nützliche Informationen über die verschiedenen Aspekte beider Varianten.

Immobilie verkaufen: Wann lohnt es sich – wann nicht?

Der Verkauf der Immobilie macht gebundenes Vermögen frei, sodass Sie den Erlös für andere Investitionen, zur Tilgung von Schulden oder zum Aufstocken der eigenen Rente verwenden können. Gleichzeitig entbinden Sie sich mit dem Verkauf der Immobilie von der mitunter kostspieligen Instandhaltung und Pflege des Grundstücks. Nicht zuletzt umgehen Sie mit einem Verkauf der Immobilie die verschiedenen Verpflichtungen, die Sie als Vermieter eingehen müssen.

Bedenken Sie bei Ihren Verkaufsabsichten jedoch, dass

  • unter Umständen eine Gewinnsteuer auf den Erlös entrichtet werden muss (Spekulationssteuer)
  • bei geringer Nachfrage der Verkauf langwierig werden kann oder der Erlös unter den Erwartungen bleibt
  • möglicherweise eine Vorfälligkeitsentschädigung an die Bank zu zahlen ist, wenn die Finanzierung der Immobilie noch nicht abgeschlossen ist

Immobilie vermieten: Welche Vor- und Nachteile bringt das für Eigentümer?

Eine vermietete Immobilie in München oder Umgebung kann eine lukrative Kapitalanlage sein, wenn regelmäßig Mieteinnahmen fließen, der Immobilienwert steigt und ein laufender Kredit getilgt werden kann. Im Vergleich zu vielen anderen Investitionsmöglichkeiten bietet „Betongold” einen soliden Schutz vor der Inflation und dient als Absicherung für das Alter. Nicht zuletzt können Vermieter verschiedene Kosten rund um die Immobilie steuerlich absetzen bzw. abschreiben und dadurch ihre Steuerlast reduzieren.

Beachten Sie im Rahmen der Vermietung jedoch, dass

  • Sie als Vermieter verschiedene Pflichten erfüllen müssen
  • unter Umständen durch Mietnomaden oder Leerstand keine Mieteinnahmen erzielen
  • Sanierungs-, Renovierungs– und Instandhaltungskosten hoch sein können
  • Mieteinnahmen die Steuerlast erhöhen können
  • mit der Neuvermietung und anderen Aufgaben viel Zeitaufwand betrieben werden muss

Verkauf oder Vermietung: Welche ist die bessere Lösung?

Bevor Sie sich entscheiden, die Immobilie in München, Augsburg, Bad Tölz oder Wolfratshausen zu verkaufen oder zu vermieten, ist es ratsam, sich näher mit den finanziellen und steuerlichen Aspekten zu beschäftigen. Wie viel ist die Immobilie wert? Was würde ein Verkauf einbringen? Fällt der Verkauf in die Spekulationsfrist, sodass eine Gewinnsteuer anfällt? Wie hoch ist die Restschuld des Immobilienkredits? Aber auch Fragen hinsichtlich der Vermietung müssen geklärt werden: Wie hoch wäre die Mietrendite? Wie hoch ist der Leerstand in der Region? Wie hoch sind eventuelle Sanierungskosten? Wie viel kostet die Instandhaltung?

Natürlich ist es auch immer eine Frage der Persönlichkeit: Möchten Sie überhaupt die Verpflichtung und Verantwortung als Vermieter übernehmen?

Für eine fundierte Entscheidung empfehlen wir Ihnen immer eine persönliche Beratung, bei der wirklich alle Aspekte der Immobilie und Ihre Situation berücksichtigt werden können. Kontaktieren Sie uns von Mutzhas Immobilien für einen Termin.

Wie in nahezu allen Städten Deutschlands sind die Immobilienpreise auch in München über die letzten Jahre stark angestiegen. Sie fragen sich nun zurecht, wo man noch günstig wohnen kann? Wir haben Ihnen die jüngsten Entwicklungen auf dem Münchener Immobilienmarkt zusammengefasst.

Wo liegen die Immobilienpreise in München aktuell?

Bereits ab Ende 2019 verzeichnete der Münchener Immobilienmarkt einen Preisanstieg. Deutliche Preissteigerungen wurden ab dem 2. Quartal 2021 sichtbar. Im 4. Quartal 2021 legten die Preise für Wohnungen und Häuser in München noch einmal um rund 3,5 % zu (im Vergleich zum vorherigen Quartal), sodass der Quadratmeter in der bayerischen Landeshauptstadt mehr als 10.000 Euro kostete.

Mit Beginn des Ukraine-Kriegs im Frühjahr 2022 und der nachfolgenden hohen Inflation wurden Kaufinteressenten zurückhaltender. Das geänderte Nachfrageverhalten wirkte sich auch auf die Preisentwicklung aus, sodass der Quadratmeterpreis nach einem Hoch im 3. Quartal 2022 wieder abfiel. Aktuell zahlt man für den Münchener Quadratmeterpreis bei Wohnungen im Durchschnitt 10.300 Euro und bei Häusern rund 10.200 Euro. In den Top-Lagen der Landeshauptstadt liegen die Preise sogar bei über 14.000 Euro.

Welches sind die günstigsten Lagen in München?

Zentrum und Altstadt, Schwabing, Maxvorstadt, aber auch Nymphenburg und Bogenhausen gehören zweifellos zu den beliebtesten Vierteln Münchens. Entsprechend hoch sind die Immobilienpreise für Eigentumswohnungen und Häuser – ebenso wie die Mietpreise. Wer aber nach bezahlbaren, günstigen Immobilien sucht, sollte sich in den Bezirken Feldmoching-Hasenbergl, Aubing-Lochhausen-Langwied, Allach-Untermenzing, Pasing-Obermenzing und Berg am Laim umschauen.

In Feldmoching-Hasenbergl liegt der Quadratmeterpreis für Wohnungen bei rund 9.100 Euro und für Häuser bei ca. 8.300 Euro. Im Vergleich zum aktuell teuersten Viertel Schwabing-Freiman zahlt man hier 5.300 Euro bzw. 4.600 Euro weniger für den Quadratmeter. In den übrigen genannten Bezirken sind die Kaufpreise für Wohnungen und Häuser wenige Hundert Euro teurer, sodass man im teuersten der günstigsten Viertel Münchens immer noch unter 10.000 Euro pro Quadratmeter zahlt.

Wie lauten die Preis-Prognosen für den Münchener Immobilienmarkt?

Aufgrund äußerer Faktoren – wie zuletzt die weltpolitische Lage – sind Prognosen für mögliche Preisentwicklungen mitunter schwierig. Denn am Ende bestimmen Nachfrage und Angebot den Preis für Immobilien. Auch wenn aktuell die Preise etwas sinken, ist der Münchner Immobilienmarkt recht stabil. Dass Immobilien extrem an Wert verlieren werden, ist daher in den nächsten Jahren nicht zu erwarten.

Bei der Entscheidung, ob Sie eine Immobilie in München kaufen oder nicht, spielen viele Faktoren eine Rolle – die aktuellen Preise ebenso wie die künftige Preisentwicklung und persönliche Lebensplanung. Gerne beraten wir Sie zu Ihrem individuellen Vorhaben und unterstützen Sie auf Wunsch bei der Suche nach einer geeigneten Immobilie. Kontaktieren Sie uns für einen persönlichen Beratungstermin!

Die größten Zeitfresser beim Hausverkauf sind mangelnde Organisation, zum Beispiel fehlende Unterlagen, rechtliche Fallstricke wie ein fehlerhafter Kaufvertrag oder ein unrealistischer Angebotspreis. Die besten Chancen auf einen schnellen Hausverkauf in München haben Sie mit einer professionellen Abwicklung.

Gründe für einen schnellen Hausverkauf:

  • Sie möchten die aktuelle Marktsituation für einen Hausverkauf nutzen.
  • Sie können die Immobilie finanziell nicht mehr halten.
  • Sie wünschen sich nach der Trennung/ Scheidung einen schnellen Schlussstrich.

Was sollte man beim Hausverkauf unter Zeitdruck beachten?

Auch, wenn Sie sich – aus welchen Gründen auch immer – einen schnellen Hausverkauf wünschen: Sie sollten eine gewisse Verkaufsdauer einkalkulieren. Denn allein die Bearbeitung des Kaufvertrags beim Notar und das Umschreiben der Immobilie im Grundbuch wird einige Wochen in Anspruch nehmen.

Maßnahmen, die zu einem zügigen Hausverkauf beitragen

Ein schneller Immobilienverkauf in München gestaltet sich aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage als schwierig. Insbesondere in Eigenregie fällt die Suche nach einem passenden Käufer schwer. Jetzt gilt es, die Zielgruppe richtig anzusprechen – über ansprechende Inserate und einen realistischen Preis – sowie einen reibungslosen Ablauf zu organisieren.

1. Vorbereitung

Die Organisation des Verkaufs nimmt tatsächlich einen erheblichen Einfluss auf die Abwicklung. Es ist daher wichtig, dass die Unterlagen zur Immobilie vollständig vorliegen (Grundriss, Bauplan, Energieausweis, Grundbuchauszug etc.). Da die Unterlagen in der Regel beantragt werden müssen, planen Sie hierfür genug Vorlaufzeit ein.

2. Angebotspreis

Die Nachfrage in München ist so hoch, da können Sie den Angebotspreis deutlich über dem Marktwert ansetzen? Falsch! Interessenten erkundigen sich sehr wohl über realistische Immobilienpreise und sind insbesondere in der aktuellen Situation eher zurückhaltend. Umso wichtiger ist es, dass Sie für einen zügigen Hausverkauf einen marktgerechten Preis ansetzen und Ihre Vorstellungen realistisch anpassen.

3. Präsentation

Unterschätzen Sie niemals, wie wichtig für den potenziellen Käufer der persönliche Eindruck von einer Immobilie ist. Um hier zu punkten, sollten bereits die Inserate aussagekräftig und mit ansprechenden Fotos gestaltet sein. Aber insbesondere bei der Besichtigung geht es darum, die Immobilie zu verkaufen. Das bedeutet keineswegs, dass Mängel der Immobilie verschwiegen werden sollten – denn auch das kann einen Verkauf verzögern. Bemühen Sie sich aber um einen optimalen Zustand der Immobilie – z. B. ein gepflegter Garten, Ausbesserung kleiner Schönheitsfehler, entrümpelte Garage. Bereiten Sie sich auch persönlich auf die Besichtigungen vor. Überlegen Sie genau, was der Interessent über Ihre Immobilie wissen sollte und was ihre Vorzüge sind (z. B. besonders ruhige Nachbarschaft, sichtgeschützter Garten, die Morgensonne).

Holen Sie sich frühzeitig Unterstützung beim Hausverkauf!

Ein professioneller Makler erleichtert Ihnen nicht nur die Organisation und Arbeit rund um den Immobilienverkauf. Er sorgt auch von Anfang an dafür, dass alles reibungslos abgewickelt wird. Denn selbstverständlich kennen sich Experten wie unsere Makler mit den verschiedenen Schritten des Verkaufsprozesses bestens aus. Lassen Sie sich gerne persönlich beraten!

Die Wärmepumpe gilt als Heizung der Zukunft und bereits viele Eigentümer haben ihre Immobilie auf diese Heizmethode umgerüstet oder planen es in der kommenden Zeit. Hier finden Sie nützliche Informationen rund um die Funktion, Kosten und Fördermittel für Wärmepumpen.

Wie funktioniert eine Wärmepumpe?

Vereinfacht gesagt, sind Wärmepumpen nach dem Prinzip eines Kühlschranks gebaut – nur umgekehrt. Anstatt die Wärme von Innen nach Außen abzugeben, wie beim Kühlschrank, zieht die Wärmepumpe die Wärme von Außen nach Innen. Hierzu entzieht die Wärmequellenanlage der Umgebung die Wärme, die in der eigentlichen Wärmepumpe als Energie nutzbar gemacht wird. Über das Wärmeverteilsystem gelangt die Energie dann in die verschiedenen Räume und beheizt die Immobilie.

Welche Arten von Wärmepumpen gibt es?

Wärmepumpen können auf verschiedene Weise die Umgebungswärme zur Beheizung von Immobilien nutzen. Zu den häufigsten Wärmequellen gehören Luft, Wasser und Erde. Aber z. B. auch Abluft kann als Wärmequellen genutzt werden. In der Regel bestehen Wärmepumpen aus zwei Wärmeträgern – einer, aus dem die Energie stammt, und der andere, mit dessen Hilfe die Wärme transportiert wird. So gibt es unter anderem Luft-Luft-Wärmepumpen, Luft-Wasser-Wärmepumpen oder Sole-Wasser-Wärmepumpen.

Bei der Wahl der Wärmepumpe sind verschiedene Faktoren zu berücksichtigen:

  • Luft-Wärmepumpen sind einfach in der Installation, aber niedrig im Wirkungsgrad (sie eignen sich daher vorrangig für Häuser mit niedrigem Energiebedarf).
  • Erd-Wärmepumpen sorgen für hohe Erschließungskosten (teilweise gefördert), aber auch einen hohen Wirkungsgrad.
  • Wasser-Wärmepumpen sind ebenfalls mit hohen Erschließungskosten verbunden, allerdings auch sehr geräuscharm (geeignet, wenn Lärmemissionen zu berücksichtigen sind).

Was kostet eine Wärmepumpe?

Die Kosten für eine Wärmepumpe hängen in erster Linie von der Art der Anlage ab. Denn wie bereits erwähnt, sind mit der Installation von Erd- und Wasser-Systemen hohe Erschließungskosten verbunden.

Die Anschaffungskosten (inkl. Installation) liegen bei:

  • ca. 13.000 bis 19.000 Euro für Wasser-Wärmepumpen
  • ca. 11.000 bis 16.000 Euro für Erd-Wärmepumpen
  • ca. 12.000 bis 14.000 Euro für Luft-Wärmepumpen

Da Wärmepumpen mittels Strom betrieben werden, müssen auch die laufenden Stromkosten einkalkuliert werden. Hier unterscheiden sich die Kosten je nach Art der Wärmepumpe. Die jährlichen Wartungskosten für Wärmepumpen liegen außerdem bei ca. 200 Euro.

Werden Wärmepumpen staatlich gefördert?

Nach der Richtlinie “Bundesförderung für effiziente Gebäude” – kurz BEG – werden Wärmepumpen mit bis zu 40 % gefördert. Hierfür sind unterschiedliche Voraussetzungen zu erfüllen. Alternativ zu den staatlichen Förderungen gibt es steuerliche Entlastungen für Eigentümer, die ihre Immobilie auf die Energieversorgung mit Wärmepumpen umrüsten.