Ein Mietvertrag bindet den Vermieter, im besten Fall über einen langen Zeitraum, an einen seriösen, solventen Mieter. Durch verschiedene Gesetze genießen Mieter in Deutschland einen hohen Schutz. Entsprechend sorgfältig sollte man den Mietvertrag aufsetzen und prüfen, um unwirksame Formulierungen und Ärger im Mietverhältnis zu vermeiden.

Wie sollte der Mietvertrag aussehen?

Um ein Mietverhältnis zu vereinbaren, bedarf es keiner speziellen Form – sofern die Mietdauer unter einem Jahr liegt. Sind sich die Vertragsparteien über die grundlegenden Details einig, reicht somit auch ein mündlicher Vertrag. Wir raten aber sowohl Mietern als auch Vermietern immer zu einer schriftlichen Vereinbarung über das Mietverhältnis, denn oftmals ist der Streitwert (z. B. Mietausfälle, Kaution, Sachwerte) nicht unerheblich. Ein schriftlicher Vertrag bietet beiden Vertragsparteien eine sichere Grundlage über die Rechte und Pflichten auf beiden Seiten. Vor allem Vermieter sollten aber niemals auf einen schriftlichen Vertrag verzichten, da im Zweifelsfall die gesetzlichen Regelungen aus dem Bürgerlichen Gesetz gelten und diese meist sehr mieterfreundlich sind.

Was sind die grundsätzlichen Inhalte in einem Mietvertrag?

Ein Mietvertrag sollte in jedem Fall die grundlegenden Informationen über den Mieter (sowie sämtliche Bewohner), den Vermieter, das Mietobjekt, die Art des Mietverhältnisses (z. B. befristet, unbefristet, Staffel- oder Indexmiete) sowie den Mietpreis und die Nebenkosten beinhalten. Auch der Beginn des Mietverhältnisses sollte im Mietvertrag genannt werden – beispielsweise für die genaue Abrechnung von Betriebskosten.

Die meisten Vermieter vereinbaren die Zahlung einer Kaution zur Absicherung gegen Mietausfälle oder Sachschäden. Die Höhe der Kaution sowie die Art der Zahlung (z. B. bar, per Überweisung, in Raten) und Verwahrung der Kaution sollte im Mietvertrag festgehalten werden. Als Anhang ist die Hausordnung u. a. mit Regelungen zu Ruhezeiten, Sorgfaltspflichten und Reinigung der Gemeinschaftsflächen beizufügen.

Vermieter sollten zudem u. a. folgende Regelungen treffen: 

  • Gartenpflege und Räum- und Streupflicht
  • Untervermietung
  • Nutzung von Gemeinschaftsflächen/-räumen
  • Mieterhöhungen

Was müssen Vermieter bzw. Mieter beim Mietvertrag beachten?

Vermieter müssen bei der Erstellung des Mietvertrags darauf achten, dass keine Vereinbarungen zu Ungunsten des Mieters getroffen werden – andernfalls sind die entsprechenden Klauseln unwirksam. Mitunter können sogar einzelne Formulierungen den Unterschied machen (z. B. Schönheitsreparaturen). Wichtig ist es daher, sich über die aktuell geltenden Gesetze zu informieren.

Wenngleich der Mieterschutz durch das Bürgerliche Gesetzbuch sehr hoch ist, müssen auch Mieter gewisse Pflichten erfüllen. Eine Verletzung dieser Pflichten kann zur fristgerechten oder fristlosen Kündigung durch den Vermieter führen. Mieter sollten daher genau prüfen, welche Vereinbarungen sie unterzeichnen.

Rechtssicher vermieten mit Mutzhas Immobilien!

Das Aufsetzen eines Mietvertrags erfordert viel Zeit und Fachkenntnis – zumal Fehler in einzelnen Formulierungen gravierende Konsequenzen nach sich ziehen können. Denn wenngleich es viele Mustervorlagen im Internet gibt, müssen Vermieter sicherstellen, dass diese den aktuellen Rechtsprechungen entsprechen. Besonders sorgsam muss man vorgehen, wenn Klauseln individuell angepasst werden sollen. Gerne beraten wir Sie zu den Möglichkeiten des Mietvertrags und übernehmen die rechtssichere, vermieterfreundliche Erstellung des Vertrags.

Vereinbaren Sie einen Beratungstermin!

Wenn Sie Ihr Eigenheim in München verkaufen möchten oder eine eigene Immobilie in Augsburg oder Wolfratshausen erwerben wollen, wird es irgendwann zur Übergabe der Immobilie kommen. Wie diese genau abläuft und zu welchem Zeitpunkt die Eigentumsübertragung rechtskräftig ist, verraten wir Ihnen in diesem Beitrag.

Wann erfolgt die Übergabe der Immobilie an den neuen Eigentümer?

Im Kaufvertrag wurde ein genaues Datum für die Hausübergabe definiert und mit Unterzeichnung beim Notar rechtskräftig beglaubigt. In der Regel handelt es sich um einen Zeitpunkt, nachdem die Zahlung des Kaufpreises eingegangen ist und das Finanzamt die Zahlung der Grunderwerbsteuer bestätigt. Der Zahlungseingang wird dem Eigentümer vom Notar bestätigt. Erst im Anschluss beantragt der Notar die Änderung im Grundbuch, die die rechtskräftige Eigentumsübertragung darstellt.

Möglich ist auch eine abweichende Regelung, dass der Eigentümerwechsel vor dem Zahlungseingang stattfindet. Dies ist jedoch mit gewissen Risiken für den Verkäufer verbunden. Je nach Vereinbarung ist es ebenfalls möglich, dass das Eigentum an den Käufer übergeht, die Immobilie aber noch weiter von dem Verkäufer bewohnt wird. Hierzu sind rechtliche und finanzielle Regelungen individuell zu treffen.

Was ist bei der Immobilienübergabe zu beachten?

Bei der Schlüsselübergabe sollten Verkäufer und Käufer immer gemeinsam alle Räumlichkeiten sowie den Außenbereich der Immobilie begehen und in Ruhe besichtigen. Falls notwendig, sollte der frühere Eigentümer technische Einbauten oder Anlagen im Haus erläutern. Sofern dies im Vorfeld nicht geschehen ist, übergibt der Verkäufer sämtliche Dokumente an den Käufer – unter anderem den Energieausweis, vorhandene Bauzeichnungen, Gebäudeversicherungen und Schornsteinfegerprotokolle. Um Unstimmigkeiten über Abrechnungen zu vermeiden, sollten alle Zählerstände abgelesen und notiert werden (z. B. Wasser, Strom, Ölstand, etc.). Der Käufer erhält während der Immobilienübergabe sämtliche Schlüssel, einschließlich Briefkastenschlüssel und Kellerschlüssel.

Wie kann man einen sicheren Ablauf gewährleisten?

Zu den wichtigsten Punkten der Immobilienübergabe zählen die Begutachtung der Räumlichkeiten und die Prüfung möglicher Schäden oder Mängel, die nicht im Kaufvertrag vermerkt wurden. Denn: Treten Probleme nach der Schlüsselübergabe auf, muss geklärt werden, ob der Verkäufer nachbessern muss – oder sogar Mängel bewusst verschwiegen hat. In diesem Fall ist eine Zahlung von Schadensersatz, Vermögensschaden oder die Rückabwicklung des Kaufvertrags möglich.

Um sicherzustellen, dass bei Ihrer Immobilienübergabe alles korrekt abläuft, stehen Ihnen unsere Experten bei diesem Termin zur Seite. Alle Details, Zählerstände und mögliche Vereinbarungen zu Nachbesserungen halten wir exakt in einem Übergabeprotokoll fest. Das Übergabeprotokoll wird von den Beteiligten unterzeichnet und von uns an den Notar übermittelt. Damit ist die Hausübergabe in der Regel abgeschlossen und per Haftungsausschluss im Kaufvertrag geht die Sachmängelhaftung nun an den neuen Eigentümer über.

Holen Sie sich professionelle Unterstützung!

Die Übergabe der Immobilie und Schlüssel: Es mag banal klingen, ist aber ein wichtiger Termin für Verkäufer und Käufer – insbesondere, wenn im Anschluss mögliche Schäden und Mängel auftreten. Als Ihre Makler in München und der Region gewährleisten wir, dass eine protokollierte Übergabe stattfindet und beraten Sie in allen Fragen. Vereinbaren Sie gerne einen Beratungstermin!

Ohne die Beglaubigung des Notars ist der Vertrag bei einem Immobiliengeschäft nicht rechtsgültig. Als Jurist obliegt ihm jedoch nicht nur die Aufgabe, den Kauf bzw. Verkauf zu bestätigen. Welche Rolle der Notar beim Immobiliengeschäft übernimmt, erklären wir in diesem Beitrag.

Warum wird ein Notar für den Immobilienkauf/-verkauf benötigt?

Der Gesetzgeber hat in § 311b Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) festgelegt, dass für die Abwicklung von Immobiliengeschäften stets Notare zur Beglaubigung und Beurkundung hinzugezogen werden müssen. Ohne den Notar können daher keine Eigentumsübertragungen in Deutschland abgewickelt werden.

Welche Aufgaben hat der Notar bei Immobiliengeschäften?

Anders als viele Menschen glauben, sitzt ein Notar jedoch nicht nur da und beglaubigt, dass beide Parteien den Vertrag unterzeichnet haben. Die Aufgaben des Notars beim Immobilienkauf bzw. -verkauf sind vielseitig. So berät der Notar beide Vertragsparteien zu juristischen Fragen bezüglich des Vertrags und berät zu möglichen Regelungen. Die sogenannte “vorsorgende Rechtspflege” dient dem Schutz unerfahrener Beteiligter vor möglichen rechtlichen Konsequenzen. Weiterhin prüft der Notar das Grundbuch und die darin eingetragenen Eigentumsverhältnisse, Grundpfandrechte oder Dienstbarkeiten. Wird die Immobilie seitens des Käufers mit einem Bankdarlehen finanziert, wird der Notar dies als Grundschuld im Grundbuch eintragen lassen. 

Weitere Aufgaben des Notars sind:

  • Prüfung des Vertrags auf Richtigkeit und Vollständigkeit
  • Vorlesen des Vertrags in Anwesenheit beider Vertragsparteien (gesetzliche Verpflichtung)
  • Erläuterung der rechtlichen Inhalte des Vertrags & der rechtlichen Folgen durch die Unterzeichnung
  • Beantragung der Auflassungsvormerkung im Grundbuch (eine Art Reservierung der Immobilie für den Käufer, sodass der Verkäufer diese nicht anderweitig veräußern kann)
  • Ausstellung der Fälligkeitsmitteilung an den Käufer (eine Art Bestätigung, dass alle notwendigen Voraussetzungen für den Kauf erfüllt sind und der Käufer die Summe auszahlen muss)
  • Prüfung der Unbedenklichkeitsbestätigung vom Finanzamt über die Zahlung der Grunderwerbsteuer
  • Antragstellung auf Änderung des Eigentümers im Grundbuch
  • Eintragung der Grundschuld des Käufers (neuen Eigentümers) im Grundbuch

Wie läuft der Notartermin beim Immobilienkauf ab?

Der Notartermin läuft in der Regel nach einer bestimmten Vorgehensweise ab:

Nach der Begrüßung prüft der Notar zunächst die Ausweisdokumente der Vertragsparteien sowie die Finanzierungsunterlagen des Käufers. Beiden Vertragsparteien wird eine Kopie des Vertragsentwurfs mit dem aktuellen Stand ausgehändigt. Eventuelle Änderungswünsche, Fragen und Unklarheiten werden vor der Beurkundung besprochen. Ist eine Einigung getroffen, liest der Notar den Kaufvertrag vor. Das Vorlesen ist vom Gesetzgeber festgelegt. Die Vertragspartner können darauf nicht verzichten. Treten im Anschluss weitere Änderungswünsche auf, notiert der Notar diese handschriftlich auf der Originalurkunde, die der Notar aufbewahrt. Abschließend wird der Vertrag von Käufer und Verkäufer unterzeichnet und vom Notar beglaubigt. Durch seine Unterschrift wird der Vertrag rechtsgültig.

Hinweis: Die Beglaubigung durch den Notar ist nicht mit der Eigentumsübertragung gleichzusetzen! Diese erfolgt erst nach Zahlung der Kaufsumme und Änderung des Eintrags im Grundbuch.

Es ist absolut nachvollziehbar, dass Sie als Laie viele Fragen zum Immobilienkauf bzw. -verkauf haben und sich Beratung wünschen. Gerne unterstützen wir von Mutzhas Immobilien Sie während des gesamten Prozesses. Treten Sie mit uns in Kontakt!

Nicht nur die persönlichen Vorlieben in Bezug auf das wohnliche Umfeld verändern sich im Laufe des Lebens, sondern auch die räumlichen Anforderungen an das eigene Zuhause. Wir verraten Ihnen, welche Renovierungsarbeiten in Eigenleistungen meist problemlos realisierbar sind – und wann es doch besser ist, einen Dienstleister hinzuzuziehen.

Renovierung: Was schaffe ich in Eigenleistung?

Die Tapete ist in die Jahre gekommen? Der Wandanstrich gefällt nicht mehr? Der Fußboden soll erneuert werden? Diese und viele andere Renovierungsarbeiten sind für die meisten Eigentümer problemlos in Eigenleistung umzusetzen. Je nach handwerklichen Fähigkeiten können auch kleinere Abbrucharbeiten, das Verlegen von Fliesen oder der Bau einer Terrassenanlage selbst übernommen werden.

Gut zu wissen: Wer für die Renovierung des Wohnumfeldes einen Kredit beantragt, sollte sich bei der Bank erkundigen, welche Arbeiten als Eigenleistung anerkannt und finanziert werden.

Organisation: Wie plant man die Renovierungsarbeiten?

Ohne eine gründliche Planung sollte man keine Renovierungsarbeiten angehen. Wichtig ist dabei nicht nur, fachlich einzuschätzen, was man tatsächlich selbst leisten kann, sondern auch die Zeit. Denn nicht selten werden derlei Renovierungsarbeiten neben Beruf und Alltag umgesetzt und können je nach Umfang mehrere Tage und Wochen beanspruchen.

Zu einer guten Planung gehört eine genaue Liste mit Materialien und Werkzeugen, die ggf. angeschafft beziehungsweise ausgeliehen oder gemietet werden müssen, damit sie zum geplanten Zeitpunkt vorhanden sind. Und auch das müssen Sie beachten: Je nach Maßnahme gelten gesetzliche Renovierungs- und Sanierungspflichten oder Vorgaben zum Denkmalschutz.

Expertise: Wann lohnt sich die Beauftragung eines Dienstleisters?

Grundsätzlich sollte ein Dienstleister immer dann die Arbeiten übernehmen, wenn fachliche Expertise benötigt wird oder die Statik der Immobilie betroffen ist und Bauvorhaben genehmigungspflichtig sind – das gilt beispielsweise bei Umbaumaßnahmen wie dem Durchbruch tragender Wände. Und natürlich sollten Sie sich auch dann Hilfe holen, wenn die Renovierungspläne Ihre Fähigkeiten übersteigen – zum Beispiel bei speziellen Malertechniken oder Elektro- und Sanitärinstallationen.

Niemals ohne Fachbetrieb:

  • Elektroinstallation
  • Sanitärinstallation
  • Heizungsinstallation
  • Maßnahmen, die die Statik betreffen
  • Maßnahmen, die die Konstruktion betreffen
  • Maßnahmen, die baugenehmigungspflichtig sind

Renovierung: Besser realistisch bleiben!

Sicherlich ist es verlockend, durch gewisse Eigenleistungen bei der Renovierung Geld zu sparen. Streichen und tapezieren oder das Verlegen von Laminat dürfte für viele Menschen auch mühelos sein. Allerdings ist es ratsam, seine Fähigkeiten realistisch einzuschätzen. Übersteigen die Anforderungen Ihr Können, werden Sie im schlimmsten Fall hohe Folgekosten verursachen. Nicht zuletzt können Baufehler zu einem Sicherheitsrisiko werden – beispielsweise bei unsachgemäß durchgeführten Durchbrüchen oder anderen Maßnahmen, die die Statik oder Substanz des Gebäudes betreffen.

Möchten Sie hier entsprechende Fördermittel bzw. günstige Kredite zur Finanzierung nutzen, sollten die Vorgaben des Kreditgebers bezüglich der Durchführung berücksichtigt werden. Unter Umständen ist die Zahlung der Mittel an die fachlich korrekte Ausführung der Baumaßnahmen gebunden, sodass Sie im schlimmsten Fall keine Fördermittel oder Zuschüsse erhalten.

Benötigen Sie Unterstützung bei einem Renovierungsprojekt oder Umbau, treten Sie gerne mit Ihren Ansprechpartnern von Mutzhas Immobilien in Kontakt. Dank unseres großen regionalen Netzwerks in der Region können wir Ihnen bereits viele Handwerker, Sanierungsfirmen und weitere Dienstleister in und um München, Augsburg oder Wolfratshausen vermitteln.

Sie sind aktuell auf der Suche nach einer Immobilie, die Sie auch im fortgeschrittenen Alter oder mit körperlichen Einschränkungen bewohnen können? Oder möchten Sie Ihr Eigenheim entsprechend umbauen? Dann achten Sie auf diese Unterschiede zwischen altersgerechten und barrierefreien Immobilien!

Warum gibt es überhaupt altersgerechte und barrierefreie Immobilien?

Dunkle Flure, rutschige Bodenbeläge, zu hohe Türschwellen, schmale Treppenaufgänge, wenig Stellfläche oder Bewegungsfreiheit: Für die meisten Menschen sind das keine allzu großen Hindernisse im Alltag. Für Menschen, die aufgrund ihres Alters oder einer Behinderung körperlich eingeschränkt sind, können diese Dinge jedoch den Alltag erschweren und vor allem zu einer potenziellen Gefahr für die Gesundheit werden. Je weniger Barrieren eine Wohnung aufweist, umso sicherer – und selbstständiger – können Menschen im fortgeschrittenen Alter oder mit körperlicher Einschränkung leben.

Was versteht man unter altersgerechten Immobilien?

Altersgerechte Immobilien richten sich in erster Linie an Senioren, die aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters den üblichen körperlichen Einschränkungen unterliegen. Der Alltag im eigenen Zuhause wird ihnen unter anderem durch wenige Stufen und Treppen (bzw. einen Aufzug im Wohnhaus), eine ebenerdige Dusche und großzügig geschnittene Räume erleichtert. Altersgerechte Immobilien verfügen aber nicht nur über wenige Barrieren und Schwellen, sondern verfügen auch über eine seniorenfreundliche Umgebung – z. B. kurze Wege zu Ärzten, Apotheken und Einkaufsmöglichkeiten.

Im Übrigen: Auch “barrierearm” oder “schwellenarm” bezeichnen altersgerechte Immobilien.

Was versteht man unter barrierefreiem Wohnen? 

Barrierefreie Immobilien richten sich nicht ausschließlich an Menschen im fortgeschrittenen Alter, sondern an alle Menschen mit körperlicher Einschränkung. Der Begriff des “barrierefreien Wohnens” ist – anders als seniorenfreundliche Immobilien – gesetzlich definiert. Die Grundlage für barrierefreies Bauen oder entsprechende Umbauten bildet die DIN 18040-2. Sie regelt unter anderem die Breite von Durchgängen, die Größe von Bewegungsflächen in Räumen oder auf welcher Höhe Steckdosen und Lichtschalter angebracht werden müssen. Ziel barrierefreier Immobilien ist, dass Menschen mit Einschränkungen (egal welchen Alters) weitestgehend selbstständig wohnen können. 

Barrierefreiheit in Immobilien bedeutet z. B.:

  • Treppen müssen gerade verlaufen und gut (um)greifbare Geländer haben
  • Bewegungsflächen müssen min. 120 cm, bei Rollstuhlbenutzern min. 150 cm umfassen
  • Duschen müssen schwellenlos, bodengleich sein
  • Eingangstüren sollten min. 90 cm breit sein
  • Waschbecken müssen für Rollstuhlfahrer unterfahrbar sein

Warum ist die Unterscheidung zwischen “altersgerecht” und “barrierefrei” wichtig?

Nicht jede Person im fortgeschrittenen Alter benötigt ein Zuhause, das frei von Barrieren und Schwellen ist – um beispielsweise Gehhilfen und Rollstühle ungehindert nutzen zu können. Und nicht jede Person, die körperlich eingeschränkt ist und beispielsweise einen Rollstuhl nutzt, ist alt.

Wohnen nach individuellen Bedürfnissen ausrichten

Jeder Mensch – ungeachtet seines Alters oder seiner Mobilität – hat seine ganz eigenen Bedürfnisse bezüglich des Wohnumfeldes. Wichtig ist, dass Räumlichkeiten, Ausstattung, die Zugänglichkeit der Immobilie sowie das nähere Umfeld auf die jeweiligen Anforderungen abgestimmt sind. Benötigen Sie beispielsweise bei der Planung barrierefreier Umbauten oder bei der Suche nach einer altersgerechten Wohnung Hilfe, treten Sie mit uns in Kontakt! Unsere Experten von Mutzhas Immobilien unterstützen Sie umfassend und individuell.

Renovieren wir noch oder sanieren wir schon? Wird es doch ein Umbau? Oftmals sind die baulichen Maßnahmen gar nicht klar zugeordnet – was mitunter fatale Folgen haben kann. Wir erklären Ihnen die Unterschiede zwischen Renovierungen, Sanierungen und Umbauten – und was beachtet werden muss.

Was ist eine Renovierung?

Der Anlass einer Renovierung ist in der Regel der Wunsch nach einer Verschönerung – sei es ein neuer Anstrich für die Fassade, andere Tapeten oder ein neuer Fußbodenbelag. Auch kleinere Schönheitsreparaturen gelten noch als Renovierungsmaßnahmen. Renovierungen zielen daher auf eine optische Veränderung, die ästhetische Bedürfnisse erfüllt.

Typische Beispiele für Renovierungsmaßnahmen sind:

  • Malen und tapezieren
  • Lackieren von Türrahmen / Fensterrahmen
  • Reinigung und Pflege von Bodenbelägen
  • Verlegung eines neuen Fußbodens

Was ist eine Sanierung?

Mit einer Sanierung werden Schäden oder Mängel an einer Immobilie beseitigt, sodass diese wieder bewohnbar ist. Sanierungsarbeiten betreffen daher häufig auch die Bausubstanz und sind entsprechend umfangreich. In erster Linie zielen Sanierungen darauf ab, die Immobilie in ihren ursprünglichen Zustand zu versetzen. Sanierungen, die wiederum die Wohnqualität oder Nutzungsdauer der Immobilie verbessern, gelten als Modernisierungen.

Typische Sanierungen umfassen:

  • Beseitigung von Schimmel oder Asbest
  • Trockenlegen des Kellers nach Rohrbruch
  • Reparatur eines undichten Daches
  • Reparatur von Rissen in der Fassade

Was ist ein Umbau?

Unter einem Umbau versteht man bauliche Veränderungen des bestehenden Gebäudes. Das umfasst unter anderem Maßnahmen, die den Grundriss eines Gebäudes oder die Bausubstanz (Wände, Decke) wesentlich verändern – sowohl im Inneren der Immobilie als auch im äußeren Erscheinungsbild, z. B. durch einen Anbau.

Beispiele für Umbaumaßnahmen sind:

  • Erweiterung von Räumen / Veränderung der Raumaufteilung
  • Maßnahmen zum barrierefreien Wohnen
  • Durchbruch von tragenden Wänden
  • Vergrößerung von Fenstern und Türen
  • Sanierung von Bädern
  • Absenken von Böden / Anhebung von Decken
  • Ausbau des Dachbodens

Renovieren, sanieren, umbauen: Wer darf mitreden?

Als Eigentümer dürfen Sie selbst entscheiden, was renoviert, saniert oder umgebaut wird? Leider nicht immer – und das ist auch der Grund, warum die Abgrenzung zwischen Renovierungen, Sanierungen und Umbauten so wichtig ist. Während Sie Renovierungen und Sanierungen meist ohne behördliche Genehmigung durchführen dürfen, müssen Umbaumaßnahmen aufgrund des Eingriffs in die Statik und Bausubstanz genehmigt werden. Hierzu müssen Sie entsprechende Bauanträge beim Bauamt stellen. Handelt es sich um eine denkmalgeschützte Immobilie, müssen Sie unter Umständen auch für Renovierungs- und Sanierungsmaßnahmen entsprechende Genehmigungen bei der Denkmalschutzbehörde einholen.

Achtung: Nicht immer ist eine Renovierung oder Sanierung nach eigenen Vorstellungen möglich. Viele Kommunen legen beispielsweise bestimmte Farben für den Fassadenanstrich fest. Erkundigen Sie sich daher bei Ihrer Kommune, ob die geplante Maßnahme ohne Einschränkungen möglich ist.

Die Abgrenzung der einzelnen Maßnahmen ist oft schwierig für Laien, zumal meist mehrere Arbeiten und Veränderungen zu einem großen Projekt zusammengefasst werden. Gerne beraten wir Sie persönlich und vermitteln auch Wunsch seriöse Dienstleister aus der Region München, Augsburg, Bad Tölz und Umgebung. Kontaktieren Sie uns direkt!

Interessenten haben bei einem Besichtigungstermin die Gelegenheit, sich einen individuellen Eindruck von der Immobilie und Umgebung zu verschaffen. Aber auch Eigentümer sollten den Termin nutzen, um den potenziellen Käufer kennenzulernen.

Im Inserat und Exposé wird man eine Immobilie nie zu 100 % vollständig abbilden können. Selbst, wenn ein gewisser Renovierungsbedarf benannt wird, sind sämtliche Details nur bei einer persönlichen Begehung – im besten Fall mit professioneller Unterstützung – zu erfassen. Ein Besichtigungstermin bei der Immobiliensuche ist gleichzeitig eine gute Chance, die Nachbarn und die Umgebung kennenzulernen, Wege zur Arbeit oder Schule zu planen oder Einkaufsmöglichkeiten zu finden.

Worauf achten Eigentümer bei der Besichtigung?

Eines vorab: Ganz gleich, ob eine Immobilie mit oder ohne Makler vermittelt wird, die Verkaufsentscheidung trifft immer der Eigentümer. Und nicht immer entscheidet sich der Verkäufer für das höchste Angebot, sondern oftmals auch für den Käufer, bei dem er seine Immobilie “in guten Händen” weiß. Eigentümer achten daher oft auf zwei Dinge: Ein echtes Kaufinteresse verbunden mit der entsprechenden Zahlungsfähigkeit.

Interessenten könnten sich – insbesondere in stark umkämpften Märkten wie München oder Augsburg – mit Hilfe einer Bewerbermappe einen bleibenden Eindruck beim Verkäufer verschaffen. Eigentümer achten hierbei einerseits auf das Anschreiben, das einen persönlichen Eindruck vermittelt, und andererseits auf Nachweise zur Bonität oder Finanzierungszusage der Bank, um sicherzustellen, dass der Immobilienkauf mit diesem Interessenten auch realisierbar ist.

Im Übrigen: Sollten Sie Ihren Immobilienverkauf in München oder Augsburg über uns abwickeln lassen, prüfen wir die Unterlagen und Kaufangebote für Sie.

Worauf achten Interessenten bei der Besichtigung?

Erste Informationen über die Immobilie erhalten Interessenten aus dem Exposé und Inserat. Bei einer Besichtigung haben sie die Chance, sich die Details der Immobilie genau anzuschauen – beispielsweise Risse in der Fassade, eventuell undichte Stellen im Dach, der Zustand des Kellers oder der Türen und Fenster. Viele Interessenten achten zudem auf den Lichteinfall, potenzielle Lärmquellen in der Nachbarschaft und die Anzahl der Steckdosen oder den Internetanschluss.

Eigentümer sollten hierfür nicht nur die passenden Unterlagen bereithalten (z. B. Energieausweis, Wartungsprotokolle der Heizungsanlage, Nachweise über Sanierungen, etc.), sondern sich auch auf eine Vielzahl an Fragen vorbereiten – beispielsweise der Grund für den Verkauf, die Verkehrsanbindungen oder den Sonnenverlauf.

Wie bereitet man sich am besten auf die Besichtigung vor?

Interessenten sollten eine Bewerbermappe mit einer Selbstauskunft und ggf. der Finanzierungszusage der Bank vorbereiten. Wenn ernsthaftes Interesse besteht, sollte das Anschreiben entsprechend formuliert werden. Ferner ist es ratsam, sich vor der Besichtigung die Umgebung anzuschauen, um beim Termin gezielt z.B. nach Lärmquellen fragen zu können.

Eigentümer sollten in jedem Fall ihre Immobilie herrichten – sowohl im Garten/Vorgarten als auch die Räumlichkeiten. Eine helle, einladende Atmosphäre ohne störende persönliche Gegenstände ist ideal, damit sich Interessenten einen guten Eindruck verschaffen können. Neben den wichtigsten Unterlagen sollten auch die Antworten auf die wichtigsten Fragen vorliegen.

Sowohl Interessenten als auch Verkäufer fühlen sich bei einem Besichtigungstermin schnell überfordert, werden unsicher oder vergessen die wichtigsten Informationen. Gerne stehen wir von Mutzhas Immobilien Ihnen als Ihr vertrauensvoller Makler zur Seite.

Ein Trick bei der Wohnungssuche hat sich seit einigen Jahren auch beim Immobilienkauf bewährt: Die Bewerbermappe! Wir verraten Ihnen, mit welchen Informationen und Inhalten Sie Ihre Chancen auf die Immobilie erhöhen.

Ist eine Bewerbermappe beim Hauskauf sinnvoll?

Die Frage ist berechtigt: Lohnt sich der Aufwand, eine Bewerbermappe zu erstellen oder nicht? Kurzum: Ja, Sie können mit einer Mappe zu Ihrer Person nichts verlieren. Ganz im Gegenteil, viele Verkäufer wünschen sich einen Käufer, dem sie ihre Immobilie gerne anvertrauen und sie dort in guten Händen wissen. Und insbesondere in stark umkämpften Immobilienmärkten wie in München, Augsburg oder Bad Tölz ist eine Bewerbermappe ein wirkungsvolles Mittel, um dem Eigentümer im Gedächtnis zu bleiben.

Vorteile einer Bewerbermappe beim Hauskauf:

  • Der Eigentümer bekommt einen persönlichen Eindruck von Ihnen.
  • Sie sind nicht einer unter vielen, sondern bleiben dem Verkäufer im Gedächtnis.
  • Die Vorbereitung verdeutlicht ein echtes Kaufinteresse an der Immobilie. 
  • Mit Hilfe des Anschreibens können Sie die emotionale Ebene beim Verkäufer treffen.

Welche Inhalte gehören in die Bewerbermappe?

Wenn Sie ernsthaft Interesse an einem Immobilienkauf haben, sollten Sie die Bewerbermappe nutzen, um Ihre Chancen beim Verkäufer zu erhöhen – und aus diesem Grund ist es sinnvoll, sich mit der Erstellung einige Minuten Zeit zu nehmen. Denn idealerweise enthält die Bewerbermappe nicht nur Ihre vollständigen und korrekten Kontaktdaten mit ggf. einem kurzen Lebenslauf (z. B. Infos zu Ihrem Beruf, Arbeitsplatz, etc.), sondern auch eine Art Anschreiben. Verdeutlichen Sie hier vor allem, warum Sie sich für die Immobilie oder die Nachbarschaft interessieren (etwa Platz für die Familie oder sich und Ihre Haustiere haben, eine Familie gründen, Begeisterung für Gartenarbeit). Das Anschreiben darf durchaus Emotionen wecken, sollte aber nicht zu gefühlsbetont werden. Weisen Sie im Anschreiben auch auf die Anlagen in der Bewerbermappe hin. So kann der Verkäufer sicherstellen, ob alle genannten Unterlagen auch tatsächlich vorliegen.

Welche Unterlagen gehören in die Bewerbermappe?

Sinnvoll ist in jedem Fall ein aktueller Auszug aus einer Auskunftei (wie SCHUFA) über Ihre Kreditwürdigkeit. Wenn Sie die Immobilie tatsächlich kaufen möchten, wird eine solche Auskunft ohnehin im Rahmen der Bonitätsprüfung abgefragt. Ein Pluspunkt ist auch die Bestätigung über die Finanzierung durch die Bank, sofern diese bereits vorliegt. Die meisten Banken stellen einen Nachweis über die Finanzierungszusage aus.

Wann sollte man dem Eigentümer die Mappe aushändigen?

Nun könnte man denken, es sei ratsam, dem Verkäufer direkt zu Beginn der Besichtigung die Bewerbermappe auszuhändigen. Das suggeriert dem Eigentümer jedoch, dass Sie lediglich irgendeine Immobilie kaufen wollen und nicht zwingend seine. Haben Sie ein echtes Interesse an dem Objekt, übergeben Sie dem Eigentümer die Bewerbermappe nach der Besichtigung. Nur so haben Sie auch die Gelegenheit, das Anschreiben zu individualisieren und auf die jeweilige Immobilie auszurichten. Andernfalls muss der Eigentümer vermuten, dass Sie die Argumente für sein Haus auch allen anderen Verkäufern darbieten.

Unser Tipp: Geben Sie am Ende der Besichtigung den Hinweis, dass Sie Interesse haben und in den kommenden Tagen die Bewerbermappe übermitteln.

Haben Sie Fragen zu Immobilien oder benötigen Sie Unterstützung beispielsweise bei der Haussuche oder Verkaufsplanung? Unsere Experten für den Immobilienkauf und -verkauf beraten Sie gerne. Kontaktieren Sie uns!

Möchten Sie zügig einen Käufer finden, der bereit ist, einen angemessenen Preis für die Immobilie in München, Wolfratshausen, Bad Tölz oder Umgebung zu zahlen? Die Präsentation der Immobilie hat erheblichen Einfluss darauf, wie das Objekt bei Interessenten ankommt, wie lange der Verkaufsprozess dauert und wie verhandlungswillig potenzielle Käufer sind. Wir verraten Ihnen, worauf Sie achten sollten!

Warum sollte man eine Immobilie für Fotos & Besichtigungen herrichten?

Die Zeiten sind vorbei, in denen die Interessenten bei Immobilienangeboten Schlange standen und der Verkäufer die freie Wahl hatte. Mittlerweile steigen die Angebote auf dem Augsburger oder auch Münchner Immobilienmarkt und die Kaufinteressenten werden – auch angesichts gestiegener Kreditzinsen – wählerischer. Umso wichtiger ist es, Interessenten von Anfang an von der Immobilie zu begeistern. Das gelingt weniger gut, wenn der Vorgarten verwuchert ist, die Räume nicht aufgeräumt sind oder Wände stark renovierungsbedürftig aussehen. Denn: Wo der Interessent kleine Fehler sieht, vermutet er auch größere Mängel. 

Ganz wichtig: Kümmern Sie sich um die kleinen Makel am besten, bevor Sie Fotos für ein Immobilieninserat oder Exposé erstellen. So bleiben die Fotos authentisch und die Erwartungen der Interessenten werden nicht enttäuscht.

Kleine, aber wirkungsvolle Maßnahmen, die Sie selbst erledigen können!

Viele Maßnahmen lassen sich schnell und eigenständig umsetzen. Denn ein guter erster Eindruck beginnt mit Ordnung. Schaffen Sie daher Ordnung in Ihrem Zuhause – im Außenbereich ebenso wie in den Zimmern. Beseitigen Sie allzu persönliche Gegenstände und schaffen Sie eine helle, freundliche Atmosphäre. Saubere Fenster, frische Blumen und viel Licht sind kleine Tricks, um ein einladendes Ambiente zu schaffen. Befreien Sie die Einfahrt und den Garten von Unkraut, altem Laub oder Schmutz. Räumen Sie Sperrmüll, Gartengeräte und Ähnliches aus dem Blickfeld.

Nehmen Sie kleinere Reparaturen vor – wenn es sinnvoll ist!

Alle Zimmer neu streichen, die Hauswand sanieren, das Bad neu fliesen? Sicherlich würden sich die neuen Eigentümer über diese Maßnahmen freuen, aber wirklich sinnvoll sind sie nicht zwingend. Um einen guten Eindruck bei Interessenten zu hinterlassen, reichen oft schon kleinere Reparaturen – z. B. das Überstreichen von Flecken an der Wand oder die Beseitigung von Kratzern im Fußboden. Auch das Auswechseln defekter Glühbirnen kann “erhellend” sein: So vermeiden Sie peinliche Momente bei der Besichtigung, die beim Interessenten einen negativen Eindruck hinterlassen könnten.

Als Makler stehen wir Ihnen zur Seite

Es ist gar nicht so einfach zu beurteilen, welche Aspekte bei einer Besichtigung – oder bereits bei Fotos für das Exposé und Inserat – relevant sind oder welche Reparaturen unsinnig sind. Als erfahrene Makler kennen wir von Mutzhas Immobilien selbstverständlich die verschiedenen Bereiche, die Interessenten sofort ins Auge fallen und die für ihre Kaufentscheidung mitunter relevant sind. Denn bei allen Fakten und Daten über Größe, Anzahl der Zimmer und Kaufpreis spielen nach wie vor Emotionen und persönliche Eindrücke eine große Rolle beim Immobilienkauf.

Gerne stehen wir Ihnen mit unseren Verkaufstipps zur Seite und unterstützen auch Sie bei der professionellen Präsentation Ihrer Immobilie in München, Augsburg, Bad Tölz und Umgebung. Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Beratungsgespräch!

Die Zahlungsfähigkeit des Käufers ist beim Immobilienkauf essentiell – nicht nur für den Verkäufer, sondern auch für die Bank, die den Finanzierungskredit bereitstellt. Wir erklären Ihnen, warum die Bonitätsprüfung beim Immobilienkauf so wichtig ist!

Warum führt man eine Bonitätsprüfung beim Immobilienkauf durch?

Es ist ein Problem, mit dem sich viele private Verkäufer herumärgern: Nicht zahlende Käufer. Zuerst hat man lange Zeit für die Käufersuche und Verhandlungen gebraucht, dann einen Vertrag beim Notar unterzeichnet und eine Auflassungsvormerkung im Grundbuch eingetragen – und dann das: Der Käufer zahlt die vereinbarte Kaufsumme nicht. Dem Verkäufer bleiben dann zwei Optionen: Auf die Zahlung warten und ggf. mit einem Vollstreckungsurteil einfordern oder vom Vertrag zurücktreten. Beide Optionen lassen sich vermeiden, wenn man frühzeitig im Verkaufsprozess die wirtschaftliche Kreditwürdigkeit – also Zahlungsfähigkeit – von Kaufinteressenten prüft. So ersparen Sie sich nicht nur viele unnötige Termine, sondern auch Kosten und Ärger.

Wie prüft ein Makler die Käuferbonität?

Für unsere Verkäufer führen wir umfassende Bonitätsprüfungen durch, um die Zahlungsfähigkeit potenzieller Käufer sicherzustellen. Hierzu lassen wir uns nicht nur Depot- oder Kontoauszüge sowie Geschäftsunterlagen (wie etwa die Bilanz bei Selbstständigen) vorlegen, sondern holen auch aktuelle Auszüge aus verschiedenen Auskunfteien (z.B. SCHUFA) ein.

Bei einem bevorstehenden Vertragsabschluss prüfen wir abschließend bei dem Käufer den Finanzierungsnachweis durch die Bank. Da die meisten Käufer die Summe nur durch eine Fremdfinanzierung leisten können, ist die Finanzierungszusage der Bank ein gängiges Mittel zur Bonitätsprüfung des Käufers.

Dank der verschiedenen Unterlagen erhalten wir einen vielseitigen Einblick und können eine gute Risikoabschätzung für den Käufer vornehmen.

Worauf achten Banken bei der Bonitätsprüfung?

Wer eine Immobilie kaufen möchte, muss in der Regel zwei Bonitätsprüfungen “bestehen”: Die des Verkäufers bzw. Maklers und die der Bank – sofern der Käufer die Immobilie mit Fremdkapital finanzieren muss. Die Bank prüft ebenfalls das Ausfallrisiko des Antragstellers – unter anderem mit Hilfe von Lohnabrechnungen, Gehaltsnachweisen, Steuerbescheiden, Nachweisen über Depots und Konten. Ferner nutzen auch Banken Auskunfteien wie die SCHUFA, um die Kreditwürdigkeit zu prüfen. 

Bevor die Bank eine Finanzierungszusage erteilt, prüft sie das Zahlungsverhalten der Person (z. B. durch Hinweise auf Mahnung, Vollstreckungsankündigungen, Gläubigerforderungen, Insolvenzverfahren etc.) sowie die finanzielle Situation (z. B. Einkommen, Rücklagen, monatliche Verpflichtungen). Am Ende kann die Bank also die beiden Fragen beantworten: Kann sich der Kreditnehmer die Immobilie bzw. den Kredit leisten und ist es wahrscheinlich, dass er diesen Kredit auch regelmäßig und vollständig tilgt?

Kann man die Bonitätsprüfung auch selbst durchführen?

Als Verkäufer können Sie durchaus Nachweise über Einkommen, Rücklagen und die Finanzierungszusage beim Käufer anfragen – und einen Verkauf ablehnen, wenn dieser die entsprechenden Unterlagen verweigert. Auskünfte über Auskunfteien wie die SCHUFA sind für Privatpersonen zwar möglich, aber oft mit viel Aufwand und Kosten verbunden, denn das “berechtigte Interesse” des Antragstellers muss nachgewiesen werden.

Ein Makler wie wir von Mutzhas Immobilien entlastet Eigentümer in diesem wichtigen Punkt und übernimmt im Verkaufsprozess die Bonitätsprüfung von Interessenten. Durch die fachgerechte Risikoeinschätzung des potenziellen Käufers können wir frühzeitig feststellen, ob sich Besichtigungen, Verhandlungsgespräche und vertragliche Vereinbarungen lohnen – oder nicht. Gerne unterstützen wir Sie bei diesem Thema und beantworten Ihre Fragen!