Der Immobilienmarkt in München hat im deutschlandweiten Vergleich ein überdurchschnittliches Niveau. Dennoch ist die Landeshauptstadt und ihr Immobilienmarkt divers und jedes Stadtteil hat sein eigenes Potenzial, um als Wohn- und Lebenszentrum entdeckt zu werden.

Stadtteile mit ländlichem Charakter sind gefragt

Nymphenburg, Thalkirchen, Harlaching, Maxvorstadt, Au: Die sehr guten und guten Lagen in München sind hart umkämpfte Stadtteile, wenn es um bezahlbaren und verfügbaren Wohnraum geht. Wenn Sie als Interessent oder Investor auf der Immobiliensuche sind, könnten andere Stadtteile deutlich mehr Potenzial versprechen.

Die Corona-Pandemie hat es gezeigt: Die Menschen zieht es zunehmend ins Umland der größeren Städte. Das gilt nicht nur für München, sondern auch Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main und viele weitere. Das hat mehrere Gründe:

Im Umland von München sind die Immobilienpreise niedriger als in den zentralen und besonders beliebten Stadtteilen an der Isar. Für ein Ein- oder Zweifamilienhaus zahlt man in Schwabingen oder Lehel etwa das 12-fache von dem Preis, den ein vergleichbares Objekt in den einfachen Lagen kostet. Beim Kauf von Eigentumswohnungen spart man im ländlichen Raum etwa das 3-fache im Vergleich zu den Quadratmeterpreisen in den besten Lagen der Stadt. Aber: Auch in den dichter besiedelten, ländlichen Regionen um München herum steigen die Preise aufgrund der wachsenden Nachfrage.

Weil der Trend zum Wohnen im Grünen erst zunehmend aufgekommen ist, ist die Immobilienmarktlage in den äußeren Stadtteilen von München verhältnismäßig entspannt. Das erleichtert die Suche nach der passenden Wohnung oder der geeigneten Kapitalanlage um ein Vielfaches.

Das durch die Corona-Pandemie bestärkte Home-Office führt einerseits dazu, dass die Menschen immer häufiger auch weite Distanzen zwischen Wohn- und Arbeitsort in Kauf nehmen. Andererseits steigt vor allem die Nachfrage nach größeren Wohnungen und Ein- oder Zweifamilienhäusern, da nun zusätzlicher Platz für das häusliche Arbeitszimmer benötigt wird und die Menschen aus der Enge der Großstadt flüchten.

Welche Stadtteile in München haben das größte Potenzial?

Bei unserer Arbeit als Immobilienmakler für München beobachten wir, dass die einfachen Lagen in der Landeshauptstadt sowie besagtes Umland zunehmend gefragter sind. Hierzu zählen etwa Feldmoching, Hasenbergl und Am Hart im Norden sowie Aubing, Langwied und Lochhausen im Westen.

Wo das größte Potenzial ist, ist auch die Nachfrage nicht weit

Als Interessent oder Investor sollten Sie sich bewusst sein: Die Stadtteile mit einfacher Lage in München sind zwar aktuell noch vergleichsweise preiswert. Aber genau dieser Umstand sorgt für steigende Preise in Am Hart, Lochhausen und Feldmoching – und einen weiteren Aufwärtstrend. Dass sich der Immobilienmarkt hier sehr dynamisch entwickelt, zeigt auch die Verweildauer von Onlineinseraten für Mietwohnungen und Ein- oder Zweifamilienhäuser, die nur zwischen 14 und 24 Tagen liegt.

Nicht jeder Eigentümer kann den Zeitpunkt des Immobilienverkaufs frei bestimmen. Manchmal fordert der Umzug in eine neue Stadt aus beruflichen oder privaten Gründen einen zeitnahen Verkauf. Manchmal möchte man nach einer Trennung oder Scheidung einen schnellen Schlussstrich unter das gemeinsame Immobilieneigentum ziehen. Und manchmal müssen finanzielle Engpässe mit einem Immobilienverkauf abgewehrt werden. Wer aber in der Lage ist, ohne finanziellen, zeitlichen, beruflichen oder privaten Druck zu verkaufen, findet so den passenden Zeitpunkt für den Immobilienverkauf:

Wie sieht die aktuelle Marktlage aus?

Grundsätzlich werden Sie es als Eigentümer in München nicht schwer haben, einen Käufer zu finden, da die allgemeine Marktlage in der Landeshauptstadt ungebrochen hoch ist. Seit Jahren übersteigt die Nachfrage das Angebot. Zwar hat die Corona-Pandemie dafür gesorgt, dass weniger Fachkräfte und Studenten aus dem Ausland zuziehen. Aber dennoch wächst die Bevölkerungszahl in München stetig. Und die niedrige Zinslage bei den Immobilienfinanzierungen sorgt weiterhin dafür, dass die Menschen in Wohneigentum investieren.

Wie ist die Preisentwicklung in München?

Ein geringes Wohnraumangebot und eine hohe Nachfrage sorgen zwangsläufig dazu, dass die Preise in München gestiegen sind – und voraussichtlich, zumindest in einigen Stadtteilen und im ländlichen Umfeld, weiter steigen werden. Durchweg für die gesamte Stadt gilt jedoch, dass das Preisniveau überdurchschnittlich hoch ist und Verkäufer je nach Einzelfall einen ansprechenden Gewinn mit dem Immobilienverkauf machen.

Lohnt sich die Vermietung der Immobilie?

Möchten Sie beispielsweise von einer Eigentumswohnung in der Stadt in ein Haus auf dem Land umziehen? Oder sich die Optionen offen halten, in einigen Jahren in Ihre Immobilie zurückzukehren? Dann besteht die Option vermieten statt verkaufen. Vermietung kann aber nur dann eine Alternative zum Verkauf sein, wenn Sie den Verkaufserlös nicht für andere Vorhaben verplant haben.

Wird eine Spekulationssteuer beim Immobilienverkauf fällig?

Haben Sie die Immobilie selbst genutzt, beträgt die Spekulationsfrist drei Jahre ab Kaufdatum. Wurde die Immobilie in München vermietet, beträgt die Spekulationsfrist zehn Jahre. Das bedeutet: Erst nach dieser Frist entfällt die Spekulationsfrist auf den Verkaufsgewinn.

Wie viel ist meine Immobilie wert?

Am Ende zählt vor allem diese Antwort, da sie sich konkret auf Ihre Immobilie bezieht. Wir können nur dann eine Verkaufsempfehlung abgeben, wenn alle Details berücksichtigt wurden. Der aktuelle Marktwert Ihrer Immobilie gibt Ihnen Aufschluss darüber, ob Sie gewinnbringend oder mit Verlust verkaufen würden.

Eine Immobilie zu verkaufen, kann schnell kompliziert werden – oder zu finanziellen Nachteilen führen, wenn man vorschnell handelt. Auch aus diesen Gründen ist es immer ratsam, sich fachkundigen Rat einzuholen. Wir von Mutzhas Immobilien unterstützen Sie gerne.

Zwar sind Sie als Eigentümer einer Immobilie gesetzlich nicht verpflichtet, eine Versicherung über Ihr Wohneigentum abzuschließen, dennoch sind einige Immobilienversicherungen notwendig und vor allem im Schadensfall wichtig. Wir zeigen Ihnen, welche Versicherungen sich für Sie als Immobilienbesitzer empfehlen.

Die wichtigsten Immobilienversicherungen im Schnell-Check

Wohngebäudeversicherung – sichert Schäden durch Feuer, Leitungswasser (z. B. Rohrbruch), Blitz, Hagel und Sturm ab. Diese Versicherung wird häufig von Banken verlangt, bevor eine Immobilienfinanzierung abgeschlossen wird. Versichern Sie Ihre Immobilie zum gleitenden Neuwert, entschädigt die Versicherung immer die Kosten für den aktuellen Neubau und nicht den Immobilienwert bei Abschluss der Police.

Elementarversicherung – sichert als Zusatztarif zur Wohngebäudeversicherung Schäden durch Hochwasser, Lawinen, Erdbeben und ähnliche Gefahren. Insbesondere in gefährdeten Regionen sollten Sie sich als Eigentümer für diese Immobilienzusatzversicherung entscheiden.

Hausratversicherung – sichert Schäden an beweglichen Bestandteilen Ihres Hausstandes ab, wie zum Beispiel Möbel durch Feuer, Leitungswasser, Hagel, Sturm sowie Einbruchdiebstahl. Diese Versicherung ist absolut sinnvoll, da ein Verlust der Einrichtung schnell teuer werden kann – insbesondere bei hochwertigem Inventar.

Haben Sie Ihr Zuhause mit speziellem Inventar ausgestattet, empfiehlt sich unter Umständen eine Kunstversicherung, über die Sie Schäden an Kunstwerken, Gemälden und Antiquitäten absichern können.

Wichtige Versicherungen für Bauherren

Als Bauherr sind Sie für alles, was auf der Baustelle geschieht, in der Haftung. Wichtig ist daher vor allem die Bauherrenhaftpflichtversicherung. Ähnlich wie bei der Privathaftpflichtversicherung schützt Sie die Bauherrenhaftpflicht bei Schäden an Dritten. Sich selbst oder Ihre Immobilie schützen Sie mit einer Bauleistungsversicherung vor Schäden durch höhere Gewalt (z. B. Unwetter, Verlust/Diebstahl von Baumaterialien, Baumängel).

Weitere Immobilienversicherung für den Einzelfall

Es gibt zahlreiche weitere Versicherungen für Immobilienbesitzer, über die Sie nachdenken sollten. Dabei sollten Sie immer überlegen, ob diese in Ihrem speziellen Fall sinnvoll ist. So raten Experten beispielsweise Vermietern zu einer Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht und einer Rechtsschutzversicherung. Möchten Sie auf Ihrer Immobilie eine Fotovoltaikanlage installieren, empfiehlt es sich, diese in die Wohngebäudeversicherung aufzunehmen, da Schäden an derlei Anlagen nicht ohne Zusatztarif abgedeckt sind. Haben Sie einen riesigen Wintergarten angebaut? Dann lohnt sich unter Umständen eine Glasversicherung.

Wer eine Immobilie in München kaufen möchte, kommt schnell an seine Grenzen. Hier mal eben ein Haus oder eine Eigentumswohnung zu finden, ist leichter gesagt als getan. Darum empfehlen wir Ihnen diese Tipps für Erstkäufer einer Immobilie in München.

1. Planung

Eine Immobilie kauft man nicht aus einer Laune heraus. Man spart Eigenkapital, überprüft seine Finanzen und kalkuliert ein Budget. Berücksichtigen Sie hierbei unbedingt den Kaufpreis, die Kaufnebenkosten sowie mögliche Renovierungskosten. Wir empfehlen Ihnen, sich frühzeitig mit Ihren finanziellen Möglichkeiten zu befassen. Informieren Sie sich außerdem über Zuschüsse und Fördermittel von Stadt, Land und Bund.

2. Immobilienkriterien

Konkrete Vorstellungen darüber, wie die Immobilie zu sein hat, sind für eine Suche hilfreich, damit wir für Sie geeignete Vorschläge heraussuchen können. Wir empfehlen Ihnen jedoch, offen für verschiedene Immobilien zu sein. Das Angebot an Wohnimmobilien in München ist begrenzt und für die Traumimmobilie sind manchmal Renovierungen oder Umbauten notwendig.

3. Besichtigung

Im vermeintlich künftigen Eigenheim zu stehen, ist eine aufregende Sache. Aber bei der Besichtigung sollte Ihre gesamte Aufmerksamkeit da sein. Achten Sie auf Details an der Immobilie und lassen Sie sich von der Umgebung erzählen. Schließlich wohnen Sie nicht nur in der Immobilie, sondern auch in der Nachbarschaft.

4. Zeit

Der Immobilienmarkt in München ist sehr dynamisch. Vermeiden Sie Schnellschüsse, die Sie unter Umständen teuer zu stehen kommen, und planen Sie ausreichend Zeit ein.

5. Sorgfalt

Eine hohe Konkurrenz auf dem Immobilienmarkt lässt dazu verleiten, schnell eine Kaufentscheidung zu treffen. Das hilft Ihnen aber nicht, wenn Sie bei der Besichtigung, Kaufverhandlung oder Finanzierungsplanung keine Sorgfalt walten lassen. Wir helfen Ihnen gerne mit Wertermittlung und Beratung, eine zuverlässige Entscheidung zu treffen.

6. Verhandlung

Eine genaue Beobachtung bei der Besichtigung, eine Wertermittlung und Fachwissen sind essenzielle Grundlagen, um einen realistischen Kaufpreis auszuhandeln. Wenn Sie wissen, was die Immobilie wert ist, können Sie sicher argumentieren und fair verhandeln.

Ein Makler unterstützt Sie

Hinter einem Immobilienkauf verbirgt sich ein komplexer Prozess, bei dem am Ende alle Faktoren stimmen müssen – von der Immobilie selbst über die Umgebung bis hin zur Finanzierung sämtlicher Kosten. Die dafür erforderlichen Einschätzungen zu tätigen, ist für Laien schwierig. Wer kennt sich schon mit dem Immobilienmarkt in München aus oder weiß, was eine Immobilie wert ist? Der Immobilienkauf mit einem Makler wie uns von Mutzhas Immobilien ist daher immer entspannter, stressfreier und durchdachter. Gerne begleiten wir auch Sie bei Ihrem Immobilienvorhaben.

Bereits in unserem Artikel über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Immobilienmarkt haben wir die Preisentwicklungen in München beleuchtet. Hier möchten wir Eigentümern und Interessenten einen Überblick zum aktuellen Stand der Immobilienpreise in München geben.

München hat eine ungebrochen hohe Beliebtheit

Studenten, junge Familien, Fachkräfte, internationale Arbeitnehmer, Investoren: Alle zieht es in die Metropole an der Isar. München hat eine ungebrochen hohe Beliebtheit – nicht nur bei Touristen. Seit 2014 verzeichnet die Landeshauptstadt einen Bevölkerungszuwachs von 4,7 Prozent, sodass in 2019 die Bevölkerungszahl bei 1,47 Millionen Menschen lag.

Und 1,47 Millionen Menschen möchten in oder um München herum wohnen. Dass das Wohnangebot jedoch begrenzt ist, bleibt ein altbekanntes Problem des hiesigen Immobilienmarktes und vieler anderer Großstädte wie Berlin, Hamburg und Frankfurt am Main. Auch die Corona-Pandemie hat daran nichts geändert. Das zeichnet sich auch an der ungemein niedrigen Leerstandsquote von 0,2 % der verfügbaren Wohnimmobilien in München ab.

Wie hoch sind die aktuellen Immobilienpreise in München?

München gehört zu den Toplagen in Deutschland. Wohnen war hier schon immer überdurchschnittlich teuer. Das wissen all jene, die an der Isar eine Immobilie suchen. Der aktuelle Quadratmeterpreis für Mietimmobilien im Bestand und für Neubauten ist im Vergleich zum Vorjahr um 0,24 % gestiegen. Deutlich anders sieht es bei Eigentumswohnungen im Bestand und Neubau aus: Hier stiegen die Preise rasant um durchschnittlich 10,5 %.

Wer nach Ein- oder Zweifamilienhäuser Ausschaut hält, kommt ebenfalls nicht um gestiegene Immobilienpreise herum. Hier liegt der Zuwachs im Vergleich zu 2015 bei 26 %.

Wo zahlt man in München wenig, wo viel?

Wie in jeder Stadt gibt es Viertel und Lagen, die preiswerter und teurer sind. In den Stadtteilen Altstadt, Schwabingen, Nymphenburg und Neuhausen wohnt man in bester Lage von München und zahlt entsprechend die höchsten Immobilienpreise für Eigentumswohnungen und Ein- oder Zweifamilienhäuser. Zu den mittleren Lagen zählen in München unter anderem Moosach, Ramersdorf und Untermenzing. Aber auch in einfachen Lagen wie Aubing, Lochhausen oder Am Hart sind Immobilien im deutschlandweiten Vergleich überdurchschnittlich teuer.

Wie entwickeln sich die Münchner Immobilienpreise?

Eine wichtige Frage, die sich vor allem Interessenten und Investoren stellen. Nach unserer Einschätzung der vergangenen Jahre – und auch der Umstände, die die Corona-Pandemie mit sich brachte und die Wohnraumknappheit verstärkte – werden die Immobilienpreise in München stabil mit Aufwärtstrend bleiben. Der Grund: München ist und bleibt ein beliebter Wirtschafts-, Ausbildungs- und Wohnstandort. Vor allem die einfachen Lagen und das Umland der Landeshauptstadt werden einen Preiszuwachs verzeichnen, weil hier das größte Wohnpotenzial liegt.

Schnee, Frost, Eis: Damit die kalte Jahreszeit und ihre Folgen Ihrer Immobilie nicht schaden, sollten Vorkehrungen getroffen werden. Wir haben einige Tipps zusammengestellt, wie Sie Ihr Haus winterfest machen.

Winterfest vom Dach bis zum Keller: Das sollten Sie an Ihrer Immobilie überprüfen

Dach und Regenrinne / Fallrohre – Schauen Sie, ob an Ihrem Dach Schäden oder Schwachstellen vorhanden sind, die Dachschäden verursachen könnten. Lose Dachziegel, die Wärmedämmung, der Schornstein und Feuchtigkeit sind häufige Gefahrenquellen. Reinigen Sie auch die Regenrinnen und Fallrohre, damit Regen und Schnee abfließen können. In schneereichen Regionen sollten Sie in einen Dachlawinenschutz investieren, um Schäden an Dritten zu vermeiden.

Außenwände und Fenster / Türen – Werfen Sie einen Blick auf die Fassade. Bestehen Risse oder sind Feuchtigkeitsschäden zu erkennen? Sind die Fugen zwischen den Klinkersteinen noch intakt? Hier könnte Feuchtigkeit eindringen, die dann durch Kälte gefriert und größere Schäden an der Außenwand verursacht. Gleiches gilt für bestehende Feuchtigkeitsschäden, die über Winter gefrieren und Schäden verursachen. Prüfen Sie auch, ob Fenster und Türen dicht sind und sich gängig schließen lassen. Begutachten Sie die Fenster und Türen auch von Innen und prüfen Sie, ob ein Luftzug zu spüren ist, der beseitigt werden muss.

Beleuchtung in Einfahrt und Hauseingang – die Außenbeleuchtung an den Zufahrtswegen, Treppen und Auffahrten zum Haus und im Eingangsbereich sollte vorhanden und funktionsfähig sein, damit Sie in der dunklen Jahreszeit gut und sicher über eventuell verschneite oder vereiste Wege zum Haus gelangen.

Heizungsanlage und Heizkörper – Ist die Heizung den Sommer über abgestellt, bemerkt man eine defekte Heizanlage nicht sofort. Prüfen Sie daher, ob die Heiztechnik funktioniert und entlüften Sie alle Heizkörper im Haus, damit diese gut funktionieren und die Energiekosten nicht zu hoch treiben.

Bewässerungsanlagen und Bodenabläufe – Wasserpumpen für den Teich oder die Gartenbewässerung können Sie über den Winter getrost abstellen und mit einem Jutesack vor der Kälte schützen. Wichtig: Lassen Sie zuvor das Wasser aus den Leitungen ablaufen. Kontrollieren Sie alle Bodenabläufe auf Verschmutzungen und Laub, damit Schnee, Eis und Regen im Winter ablaufen können und nicht den Keller oder die Garage überschwemmen.

Garten und Terrasse – Gartenmöbel, Gartengeräte und -werkzeuge, Regentonne, Blumen und Töpfe sollten über den Winter verstaut werden. Je nach Pflanzenart können diese – eingewickelt in Gartenvlies, Stroh oder Jutesack – an einem geschützten Ort draußen überwintern. Vergessen Sie nicht Ihre Fische im Gartenteich, wenn dieser niedriger als einen Meter ist.

Auch wenn viele Experten davon sprechen, dass die Corona-Pandemie nur wenig Einfluss auf den Immobilienmarkt in München und deutschlandweit hatte, gibt es doch klare Entwicklungen, die Verkäufer und Käufer kennen sollten.

Als Immobilienmakler haben wir auf dem Münchener Immobilienmarkt festgestellt, dass sich einige Aspekte durch die Corona-Pandemie und die verschiedenen, auch politischen Einflüsse verändert haben.

Unsere jüngsten Beobachtungen auf dem Immobilienmarkt

  • Die Nachfrage nach Wohnraum (mit Garten, guter Infrastruktur und viel Platz) ist ungebrochen hoch. Teilweise sogar höher, da viele Menschen zunehmend im Home-Office arbeiten – auch über die Lockdown-Maßnahmen hinaus – und dafür mehr Platz im eigenen Zuhause schaffen wollen.
  • Platz finden sie im Umland von München. Hier sind die Immobilienpreise niedriger und die Grundstücke meist größer. Das naturnahe Wohnen ist in der Corona-Pandemie beliebter geworden.
  • Eine hohe Nachfrage und ein ohnehin schon knappes Immobilienangebot führte zu weiter steigenden Immobilienpreisen sowohl im städtischen Gebiet von München als auch im näheren Speckgürtel. Laut Statistischem Bundesamt sind die Immobilienpreise im 3. Quartal 2020 um 7,8 Prozent  im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen. Die anfängliche Vermutung, zurückhaltende Immobilienkäufer trügen zum Preisgefälle auf dem Immobilienmarkt bei, hat sich nicht bestätigt.
  • Wer sein Traumhaus in oder um München herum baut, braucht viel Geduld. Viele Baumaterialien sind derzeit knapp. Die Produktionen wurden teilweise heruntergefahren, da Rohstoffe nicht geliefert werden können.

Gilt der Preisanstieg für alle Immobilien?

Tatsächlich lohnt sich ein genauerer Blick auf die Immobilienpreise, denn längst nicht alle Marktsegmente waren so nachgefragt wie Wohnraum. Die Nachfrage und damit auch die Preise für Gewerbeimmobilien gingen vielerorts zunächst stark zurück. Aber nicht in allen Bereichen: Gastronomie und Hotellerie hatten es schwer, während Gewerbeimmobilien und große Flächen für Logistik- und Handelsunternehmen stärker nachgefragt wurden.

Eine hohe Nachfrage verzeichneten auch Ferienimmobilien insbesondere in ruhiger Lage. Der Grund:  Aufgrund von Lockdown und begrenzten Reisemöglichkeiten machten die Deutschen vor allem im eigenen Land Urlaub.

Was bedeutet die Corona-Pandemie für Eigentümer & Interessenten?

Interessenten müssen sich zum einen auf eine wettbewerbsintensive Immobiliensuche und zum anderen auf gestiegene Immobilienpreise gefasst machen. Entscheidungen für oder gegen eine Immobilie müssen teilweise zügig getroffen werden, weil andernfalls Mitbewerber schneller zugreifen. Wir helfen Ihnen mit einer Wertermittlung und fundierten Beratung, dass Sie trotzdem sicher und richtig entscheiden.

Eigentümer, die in München verkaufen möchten, sollten derzeit nicht lange warten. Dennoch ist der Verkauf kein Kinderspiel – eine hohe Nachfrage bedeutet auch viele Kontaktanfragen, viele Besichtigungen und viele Gespräche. Wir nehmen Ihnen diese Arbeit gerne ab.

Für Kontaktbeschränkungen und andere Herausforderungen dieser Zeit haben wir von Mutzhas Immobilien clevere Lösungen erarbeitet, um unsere Kunden trotz Corona-Pandemie vollumfänglich zu betreuen – beispielsweise durch virtuelle Rundgänge und virtuelles Home-Staging.

Viele Menschen denken, mit der Unterzeichnung des Kaufvertrags beim Notar der Verkauf der Immobilie abgeschlossen ist. Aber was passiert danach? Wann muss man die Immobilie an den neuen Eigentümer übergeben? Was muss man beachten?

Der Vertrag ist unterzeichnet: Wem gehört die Immobilie jetzt?

Zunächst gehört die Immobilie noch dem Verkäufer. Denn mit der Vertragsunterzeichnung hat noch keine Eigentumsübertragung stattgefunden. Dies geschieht erst, wenn der neue Besitzer im Grundbuch eingetragen wurde. Und das veranlasst der Notar erst, wenn der Käufer die im Vertrag vereinbarte Kaufsumme an den Verkäufer sowie die Grunderwerbssteuer an das Finanzamt gezahlt hat. Die Zahlung der Grunderwerbssteuer bestätigt das Finanzamt mit der sogenannten Unbedenklichkeitsbescheinigung.

Hinweis: Bis der neue Eigentümer im Grundbuch eingetragen ist, können tatsächlich einige Wochen oder Monate vergehen. Die Schlüsselübergabe findet in der Regel aber früher statt.

Was ist eine Auflassungsvormerkung?

Eine sogenannte Auflassungsvormerkung wird als Sicherheit für den Käufer ins Grundbuch eingetragen. Sie verhindert, dass der Verkäufer die Immobilie nach der Vertragsunterzeichnung, aber noch vor der Eigentumsübertragung mit einer Hypothek belasten oder einem anderen Interessenten zum Kauf anbieten kann.

Hinweis: Auch ohne Auflassungsvormerkung ist ein Rücktritt vom Kaufvertrag nur in seltenen Fällen möglich (z. B. bei nachweislich arglistiger Täuschung des Verkäufers oder Nichtbezahlung des Kaufpreises durch den Käufer). Denn durch Unterschrift auf dem Kaufvertrag gehen Verkäufer und Käufer ein Verpflichtungsgeschäft ein: Sie verpflichten sich, Immobilie gegen Kaufpreis zu tauschen.

Wann wird die Immobilie übergeben?

Der sogenannte wirtschaftliche Übergang der Immobilie wird ebenfalls im Kaufvertrag klar festgelegt und bestimmt den Zeitpunkt, zu dem die Schlüsselübergabe erfolgt. Ab diesem Zeitpunkt trägt der Käufer alle Kosten und Pflichten, ist also bereits in der Haftung, obwohl ein Eigentumsübergang im Grundbuch noch nicht stattgefunden haben muss.

Wann sollten Verkäufer die Schlüsselübergabe machen?

Grundsätzlich sollte die Immobilie erst dann an den Käufer übergeben werden, wenn dieser den vollen Kaufpreis an den Verkäufer gezahlt hat. Dieses Vorgehen sollte als Voraussetzung für den wirtschaftlichen Übergang im Vertrag festgehalten werden.

Hinweis: Sie können mit dem Käufer auch einen späteren Übergang vereinbaren. Etwa, wenn Sie selbst noch keine neue Immobilie gefunden haben. In diesem Fall empfehlen wir etwaige Regelungen und Mietzahlungen schriftlich zu vereinbaren.

Zu unserer Aufgabe als Immobilienmakler gehört es, Sie nicht nur zum Notartermin zu begleiten, sondern darüber hinaus bei der Übergabe der Immobilie an den neuen Eigentümer zu unterstützen. Gerne beraten wir Sie individuell zu Ihrem geplanten Hausverkauf.

Der Alleinauftrag ist ein gängiges Vertragsmodell, wenn Verkäufer einen Immobilienmakler beauftragen. Was dieser genau meint und welche Vorteile er für den Kunden bietet, haben wir für Sie zusammengefasst.

Das versteht man unter einem Alleinauftrag

Ein Alleinauftrag besteht darin, dass nur dieser eine Makler berechtigt ist, die Immobilie des Auftraggebers anzubieten und zu vermitteln. Im Unterschied zum einfachen Maklervertrag muss der Immobilienmakler beim Alleinauftrag „in angemessener Weise“ tätig werden. Sollte kein triftiger Grund vorliegen, etwa eine fehlende Gewerbezulassung des Maklers oder eine grobe Vernachlässigung seiner vertraglichen Pflichten, kann ein Alleinauftrag auch nicht gekündigt werden. Er läuft nach der vertraglich festgelegten Frist ab, die meist zwischen drei und acht Monaten beträgt.

Unterschiede zum Allgemeinauftrag

Beim einfachen Maklervertrag – oder auch Allgemeinauftrag genannt – entscheidet der Makler selbst, wie viel Aufwand er in die Vermittlung und Präsentation der Immobilie steckt – denn ein konkreter Leistungsumfang wird im einfachen Maklervertrag meist nicht definiert. Sie haben die Möglichkeit, weitere Makler mit dem Verkauf Ihrer Immobilie zu beauftragen oder sich selbst um Interessenten zu bemühen. Hierbei sollten Sie bedenken: Wird eine Immobilie mehrfach in den gleichen Immobilienportalen inseriert, könnte dies unseriös auf potenzielle Käufer wirken. Sind mehrere Maklerunternehmen engagiert, sind die einzelnen Makler meist weniger motiviert, da die Immobilie auch ohne ihr Zutun verkauft werden könnte.

Vorteile des Alleinauftrags für Verkäufer

Ist ein Makler alleine für den Verkauf einer Immobilie zuständig, führt das zu einer hohen Motivation, da er ohne seine Leistung auch keine Provision erzielt. Es liegt allein in seiner Aufgabe, die Immobilie zügig und erfolgreich zu verkaufen. Hierfür betreibt der Makler nicht nur einen hohen Planungs- und Vermarktungsaufwand, sondern setzt auch seine Expertise ein.

Als Verkäufer profitieren Sie von einer strukturierten Vorgehensweise, da Sie nicht zwischen verschiedenen Maklern wechseln müssen, sondern einen Ansprechpartner erhalten. Das gilt auch für potenzielle Kaufanfragen: Bei einem Alleinauftrag sammelt der Makler alle Interessenten und stellt Ihnen diese vor. So erhalten Sie einen genauen Überblick über das Geschehen und können den Status zum Verkauf Ihrer Immobilie einschätzen.

Honorar und Aufwandsentschädigung beim Alleinauftrag

Das Honorar – die Provision – müssen Sie beim Alleinauftrag auch nur dann zahlen, wenn der Makler einen Abschluss erfolgreich erzielt hat. Das heißt: Sein Mitwirken muss kausal mit dem Vertragsabschluss zusammenhängen. Läuft nach drei bis acht Monaten der Alleinauftrag aus und die Immobilie ist nicht verkauft, kann der Makler eine Aufwandsentschädigung für Vermarktung, Inserate oder andere Ausgaben verlangen. Diese wird ebenfalls im Vorfeld vertraglich vereinbart, damit Sie wissen, welche Kosten auf Sie zukommen.

Redet er nur viel oder berät er auch kompetent? Diese und mehr Fragen stellen sich viele Verkäufer, die auf der Suche nach einem Makler sind. Keine Frage, es ist ein großes Ärgernis, wenn man an den falschen Immobilienmakler gerät. Aber es gibt fünf entscheidende Merkmale, die es Ihnen leicht machen, einen guten Makler zu erkennen.

1. Sach- und Marktkenntnis

Ein Immobilienmakler muss seinen Job verstehen. Er muss Immobilien verstehen – und begutachten. Er muss den Markt verstehen – und Entwicklungen, Preise und Trends verständlich vermitteln können. Sach- und Marktkenntnis ist für einen guten Makler daher unabdingbar. Er kennt sich mit Angebot und Nachfrage aus, er hat die Immobilie und Lage ausreichend studiert und kann Sie zu allen Fragen umfassend beraten. Stellen Sie Ihrem Makler daher unbedingt Fragen zum Marktsegment, zur Umgebung und zur Immobilie selbst. Sie werden schnell feststellen, ob er Ihnen die Fragen kompetent beantworten kann.

2. Qualifikationen

Ob ein Makler über Sach- und Marktkenntnis verfügt, erfährt man meist erst im Gespräch. Schon im Vorfeld lohnt sich aber ein Blick auf seine Qualifikationen, um die Expertise des Maklers einschätzen zu können. Immobilienmakler ist kein geschützter Beruf, dennoch gibt es verschiedene Branchenverbände wie den Immobilienverband Deutschland (IVD), die Qualitätsnachweise vergeben. Ausbildung, Weiterbildung und Zusatzqualifikationen in den Bereichen Immobilien, Bauen oder Wohnungswirtschaft sind Merkmale für einen guten Makler. Finden Sie derlei Nachweise nicht auf der Webseite, fragen Sie den Makler. Ein Profi wird Sie bereitwillig über seine Qualifikationen informieren.

3. Verbindlichkeit

Nichts ist ärgerlicher als ein unzuverlässiger Makler – und nicht die benötigten Unterlagen bereitstellt, Termine vergisst, unsauber recherchiert oder unpassend berät. Verbindlichkeit ist wichtig, um Vertrauen zum Kunden aufzubauen. So vereinbart ein seriöser Makler seine Leistungen auch immer schriftlich mit dem Auftraggeber und informiert transparent über Leistungen, Honorarbedingungen und Auflösungsmodalitäten.

4. Vermittlung

Dass ein Makler zu jedem Thema und zu jeder Frage rund um Immobilien die richtige Antwort parat hat, ist utopisch. Ein guter Makler kennt daher auch seine fachlichen Grenzen, kommuniziert dies offen und weiß, den Kunden an die richtigen Fachleute zu vermitteln. Das betrifft insbesondere Themen wie Steuern, Finanzierung oder Fördermittel für Käufer. Ein Makler, der in der Vergangenheit erfolgreich Immobilien vermittelt hat und gut vernetzt ist, wird Ihnen zudem passende Dienstleister für Renovierungen, Energieberatung und ähnliches empfehlen können.

5. Zeit

Ein guter Makler nimmt sich Zeit, Sie kennenzulernen – egal, ob Sie Für Verkäufer oder kaufen möchten. Ein guter Makler lässt Sie Ihre Entscheidungen ohne Zeitdruck treffen. Ein guter Makler verspricht keine Erfolge innerhalb eines bestimmten Zeitraums.