Sie möchten sich beruflich weiterentwickeln oder Ihr eigenes Unternehmen gründen? Dann ist München der ideale Standort. Wir erklären Ihnen, was die Wirtschaft in der Landeshauptstadt auszeichnet und wie Sie davon profitieren.

Optimale Bedingungen für Unternehmensgründung in München

Das erste Argument für Ihr eigenes Business in München: Die bayerische Metropole gehört zu einem von fünf Gründer-Hotspots in Deutschland und gilt als der Innovationsstandort. In München lassen sich eine Vielzahl von Neuunternehmen nieder, die die Wirtschaft antreiben. Individuelle Beratungen, finanzielle Zuschüsse für intelligente Technologien und lukrative Starter-Kredite – die Gründe für die vielen Start-ups liegen unter anderem in der vielfältigen Unterstützung seitens der Stadt. Die ausgezeichnete Wirtschaftslage zeigt sich insbesondere darin, dass München 18,5 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt beisteuert – Berlin dagegen nur 4,3 Prozent.

Entwickeln Sie sich beruflich weiter

Von der BMW AG über die Technische Universität München, Google und Apple bis hin zum Finanzunternehmen Allianz SE – München zählt zu einem der führenden europäischen Wirtschaftsräume und bietet Top-Arbeitgeber in den unterschiedlichsten Branchen wie Automotive, Medien, Kommunikation, Finanzdienstleistung sowie Umwelt- und Energietechnik. Als Gründer profitieren Sie von dem regen Austausch, spannenden Netzwerken und qualifizierten Arbeitskräften. Sind Sie hingegen auf der Suche nach einer neuen Position in einem bestehenden Unternehmen, werden Sie in München mit Sicherheit fündig.

Hohe Lebensqualität für maximale Produktivität

Es ist kein Geheimnis, dass die Produktivität bei der Arbeit maßgeblich von dem eigenen Wohlbefinden abhängt. Je ausgeglichener die Work-Life-Balance, desto motivierter und effizienter arbeiten Sie. München gehört nicht nur im internationalen Ranking zu den lebenswertesten Metropolen, sondern steht in Deutschland sogar auf Platz 1 der Städte mit der höchsten Lebensqualität. Faktoren, die hierbei eine Rolle spielen, sind anderem die medizinische Versorgung, die politische und wirtschaftliche Lage, die persönliche Sicherheit sowie das Freizeit-, Entspannungs- und Naturangebot.

Ein Neustart in München

Sie möchten in Ihrer beruflichen Karriere den nächsten Schritt gehen und sich in München niederlassen? Wir unterstützen Sie dabei mit einem vielfältigen Angebot aus Häuser und Wohnungen für Ihr neues Zuhause im Herzen Bayerns. Kontaktieren Sie uns gerne. Wir freuen uns auf Sie!

Sie möchten sich den Traum von einem Neubau verwirklichen? Wenn Sie nicht selbst bauen möchten, lohnt sich die Zusammenarbeit mit einem Bauträger. Dieser errichtet die Wohnimmobilie und übergibt sie Ihnen anschließend schlüssel- und bezugsfertig. Wir geben in diesem Beitrag Tipps an die Hand, worauf Sie bei einem Bauunternehmen achten sollten und schützen Sie damit vor Fehlerquellen.

Seriösen Bauträger finden

Bauträger gibt es viele – woran erkennen Sie einen seriösen Immobilienunternehmer? Fragen Sie zunächst in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis, ob jemand von einem Unternehmen berichten kann. Darüber hinaus geben Ihnen Online-Bewertungen einen ersten Anhaltspunkt. Fragen Sie außerdem nach Referenzobjekten und kontaktieren Sie, wenn möglich, frühere Kunden. Nehmen Sie sich für die Auswahl des Bauträgers ausreichend Zeit und vergleichen Sie verschiedene Angebote.

Prüfen Sie vor allem die wirtschaftliche Situation des Unternehmens. Geht ein Bauträger während der Bauphase insolvent, wirkt sich dies unmittelbar auf Sie aus. Die Folge sind enorme Mehrkosten – von dem Aufwand und Stress ganz zu Schweigen. Eine Wirtschaftsauskunft, beispielsweise über die SCHUFA, hilft an der Stelle und zeigt, wie liquide die Firma ist. Sie sollten auch darauf achten, ob für die Bauunternehmung eine eigene UG (Unternehmergesellschaft) gegründet wurde.

Qualifikation prüfen

Neben der Solvenz des Unternehmens sollten Sie vor allem auf Qualifikationen achten: Über welche Gütezeichen verfügt der Bauträger? Ist er Mitglied in Verbänden, die seine Kompetenz und Qualität kennzeichnen? Achten Sie außerdem auf die gesetzlich verankerte Gewährleistungsfrist von fünf Jahren.

Transparente Beratung an erster Stelle

Oft erkennen Sie bereits im ersten Gespräch, ob der Bauträger vertrauenswürdig ist oder nicht. Macht er Ihnen unrealistische Versprechungen zur Bauzeit? Dann sollten Sie Abstand nehmen. Ein seriöser Bauträger legt großen Wert auf Transparenz und berät Sie umfassend auch zu möglichen Risiken. Haben Sie sich für einen Bauträger entschieden, sollte der Vertrag dennoch in jedem Fall von einem Experten überprüft werden. Nicht selten lassen Unternehmen wichtige Angaben absichtlich weg. Mit einer Beratung durch einen Rechtsanwalt umgehen Sie sämtliche Fehlerquellen.Haben Sie

Fragen zu dem Thema? Dann kontaktieren Sie uns gerne. Wir sind Ihr Immobilienexperte für München und Region und stehen Ihnen mit unserem Fachwissen bei jedem Anliegen zur Seite.

Die Inflationsrate erhöht sich von Monat zu Monat und wirkt sich auf zahlreiche Lebensbereiche aus. Nicht nur bei der Energieversorgung und bei Baustoffen zeigen sich hohe Preise, auch die einst rekordniedrigen Zinsen scheinen zu steigen. Immobilieneigentümer und Kaufinteressenten fragen sich nun, wie die Inflation Immobilienkredite beeinflusst und was es zu beachten gilt. Wir geben Ihnen einen Überblick.

Annuitätendarlehen mit festgeschriebenen Kreditraten

Die überwiegend negativen Auswirkungen der Inflation gelten nur in Teilen für Käufer. Einerseits steigen zwar die Preise für Häuser und Wohnungen, andererseits kann die Inflation auf lange Sicht bei der Schuldentilgung helfen. Das gilt für Annuitätendarlehen mit festgeschriebenen Kreditraten, bei denen die Inflationsrate über die Kreditkalkulation hinausgeht. Durch die steigende Inflation fällt der Realzins für Ratenkredite ins Negative, was im Umkehrschluss bedeutet, dass sich Kreditschulden durch die Inflation entwerten. Damit zahlen Sie als Kreditnehmer theoretisch weniger Geld zurück, als Sie erhalten haben. Das gilt allerdings nur für die vorab vereinbarte Laufzeit. Nach der Sollzinsbindung wird der Kredit erneut an die Geldentwertungsrate angepasst.

Kredite mit variablen Zinsen

Anders sieht es bei Krediten mit variablen Zinsen aus. Diese können von der Bank oder dem Kreditgeber jederzeit geändert werden. Dadurch besteht das Risiko, dass sich der Zinssatz mit der steigenden Teuerungsrate erhöht und Sie der Kredit finanziell weitaus mehr belastet als anfangs geplant.

Finanzieren Sie aktuell eine vermietete Immobilie, zahlen Ihre Mieter indirekt die monatlichen Kreditraten. Steigen durch die Inflation die Zinsen für den Kredit, verfügen Sie über die Option, die Miete im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten zu erhöhen.

Empfehlungen für neue Kredite

Planen Sie, in naher Zukunft ein Haus zu finanzieren? Sichern Sie sich frühzeitig eine Finanzierung mit einer möglichst langen Laufzeit von mindestens 15 Jahren. Bei Krediten mit variablen Zinsen besteht die Möglichkeit, auf eine Veränderung der Tilgungsdauer zu spekulieren und eine besonders geringe Tilgung zu vereinbaren. Hiermit gehen Sie allerdings ein Risiko ein, sollte die Inflationsrate in den kommenden Jahren nicht weiter steigen oder sogar sinken.

Die aktuelle Zeit ist durch eine große Unsicherheit geprägt. Wir stehen Ihnen bei allen Immobilienanliegen zur Seite und beraten Sie umfassend. Kontaktieren Sie uns gerne für ein unverbindliches Beratungsgespräch.

Finanzielle Unabhängigkeit, nachhaltiges Wohnen und eine besondere Lebensqualität – das versprechen Tiny Houses. Doch woher kommt der Trend und was müssen Sie beachten, wenn auch Sie sich für die minimalistische Immobilienart entscheiden? Wir erklären es Ihnen in diesem Blogbeitrag.

Was ist ein Tiny House?

Die Idee des Tiny Houses stammt ursprünglich aus den USA. Seit einigen Jahren erfüllen sich aber auch immer mehr Deutsche den Traum eines Tiny Houses, das sich vor allem durch die individuelle Gestaltung auf kleinstem Raum auszeichnet. Grundsätzlich lassen sich drei Arten unterscheiden. In einem typischen Minihaus, das in der Regel aus Holz oder Stahl-Leichtbau gebaut wird, wohnen Sie auf einer maximalen Wohnfläche von 100 Quadratmetern. Eine weitere Variante ist das Tiny House auf Rädern, mit dem Sie flexibel Ihren Wohnort wechseln. Dieses umfasst eine maximale Größe von 25 Quadratmetern. Variierbare Modulhäuser weisen üblicherweise eine Größe von 15 bis 100 Quadratmetern auf.

Auch wenn es anders scheint: Ein Minihaus verfügt über keinen Sonderstatus im Baurecht. Das heißt, dass Sie sowohl Standsicherheit als auch Brandschutz offiziell nachweisen müssen und beispielsweise eine Bau- oder Stellplatzgenehmigung brauchen. Ab einer Größe von 50 Quadratmetern benötigen Sie außerdem einen Energieausweis.

Die Kosten für Ihr Raumwunder

In Deutschland existieren inzwischen zahlreiche Anbieter, die Ihnen den Traum von Tiny House erfüllen. Die Preise liegen in der Regel zwischen 15.000 und 70.000 Euro. Da die Miniaturhäuser zahlreiche Individualisierungsoptionen bieten, können die Kosten allerdings auch schnell höher ausfallen. Unterschiedliche Faktoren wie die Größe, die gewählten Rohstoffe sowie die Erschließungskosten für Strom, Wasser und Gas beeinflussen den Preis.

Bauen Sie das Haus selbst, sparen Sie einerseits Geld, andererseits gestaltet sich die Elektro- und Sanitärinstallation oder die Dämmung schwierig und birgt für Laien einige Risiken.

Profitieren Sie von den Vorzügen des Tiny Houses

Geringe Baukosten und die Verkleinerung des ökologischen Fußabdrucks stellen nur einen kleinen Teil der Vorzüge dar, die Sie durch ein Tiny House genießen. Eine neue Lebensweise ohne überflüssigen Luxus gilt für die meisten Menschen als größtes Argument. Sie haben weitere Fragen zu dem Thema? Wir beraten Sie umfassend. Kontaktieren Sie uns gerne mit Ihrem Anliegen.

Nicht nur im Alter verändern sich die Ansprüche an die eigene Immobilie – auch körperliche Einschränkungen in jungen Jahren sorgen dafür, dass das Eigenheim nicht mehr den nötigen Wohnkomfort bietet. Oft überlegen Eigentümer, ob Sie Ihr Haus schweren Herzens verkaufen. Dabei stellt in vielen Fällen schon ein barrierefreier Umbau eine Lösung dar. Wir erklären Ihnen in diesem Beitrag, über welche Möglichkeiten Sie haben.

Eingangs- und Treppenbereich

In die meisten Häuser kommt man nur über Stufen. Mit einem Rampensystem gestalten Sie diese befahrbar und gelangen mit einem Rollstuhl unkompliziert in Ihr Zuhause. Für den Treppenbereich bietet sich der Einbau eines Treppenlifts an. Eventuell reichen bereits kleine Hilfsmittel wie eine Stufenbeleuchtung, rutschfeste Oberflächen und beidseitige Handläufe, mit denen Sie die Stolpergefahr minimieren.

Besitzen Sie eine Wohnung, müssen Sie beachten, dass Sie für Umbaumaßnahmen am Gemeineigentum eine Einwilligung der Eigentümergesellschaft benötigen. Sie verfügen zwar über ein Recht auf barrierefreien Zugang, jedoch dürfen die anderen Eigentümer durch die baulichen Veränderungen nicht benachteiligt werden.

Barrierefreies Badezimmer

Wenn Sie eine Badewanne besitzen, sollten Sie den Umbau zu einer bodengleichen Dusche in Erwägung ziehen. Alternativ oder ergänzend geben Ihnen Halte- und Stützgriffe im Bade- oder Duschbereich, am Waschbecken oder neben dem WC Sicherheit. Außerdem helfen Liftsysteme, mit denen Sie die Höhe des Waschtischs oder der Toilette flexibel verändern.

Küche und Wohnräume

Eine barrierefreie Küche erreichen Sie beispielsweise durch den Umbau der Arbeitsplatten. Sowohl für Personen im Rollstuhl als auch für Menschen, die nicht lange stehen können, bietet eine unterfahrbare Küche größtmöglichen Komfort. Im Wohn- und Schlafbereich erleichtern Sie vor allem flache oder Rampen-ähnliche Übergänge zwischen den Zimmern. Weitere Lösungen sind vergrößerte Durchgänge, automatische Türöffner und Schiebetüren.

Kleine Anpassungen mit großer Wirkung

Um barriere- und sorgenfrei zu wohnen, müssen Sie nicht direkt alle Zimmer umbauen. Manchmal helfen bereits Beleuchtungssysteme für den Innen- und Außenbereich, die Sie per App oder Sprachsteuerung bedienen. Darüber hinaus existieren vielfältige Assistenzsysteme, mit denen Sie zum Beispiel die Jalousien automatisch steuern. Durch eingebaute Hausnotrufanlagen und Sturzdetektoren genießen Sie darüber hinaus ein Gefühl von Sicherheit.

Sie haben Fragen zu dem Thema? Wir finden die ideale Lösung, mit der Sie barriere- und sorgenfrei wohnen. Gerne beraten wir Sie auch zu Fördermitteln in dem Bereich. Kontaktieren Sie uns gerne!

München ist eine Stadt mit besonderem Charme. Die bayrische Hauptstadt verbindet Tradition und Lebenskultur mit wirtschaftlicher Stärke und bietet eine hohe Lebensqualität. Die Vielfalt Münchens zeigt sich auch in den vielen Stadtteilen – hier ist für jeden etwas dabei. Sie fragen sich, welcher Stadtteil zu Ihnen passt? Wir geben Ihnen einen Überblick und erleichtern Ihnen damit die Suche nach Ihrem neuen Zuhause.

Belebtes Wohnen in der Isarvorstadt

Altbauten mit einzigartigen Ornamenten lassen Ihr Herz höherschlagen? Dann ist die Isarvorstadt genau der richtige Stadtteil für Sie. In dem Viertel mit weitläufigen Grünanlagen, vielseitigen Kulturangeboten und zahlreichen Boutiquen, Cafés und Bistros vermischen sich Tradition und Moderne. Der belebte Stadtteil erfreut sich hoher Beliebtheit, egal ob bei Jung oder Alt.

Exklusives Wohnen in Lehel und Harlaching

In Lehel wohnen Sie besonders exklusiv. Die Architektur erinnert an Paris, einige der renommiertesten Museen Deutschlands sind hier zuhause und der Englische Garten, einer der bekanntesten Stadtparks der Welt, befindet sich direkt nebenan.

Harlaching steht dem in nichts nach. In dem südöstlichen Stadtteil wohnen Sie in unmittelbarer Nähe zu dem Perlacher Forst und den Isarauen, den attraktivsten Naherholungsgebieten Münchens.

Stadtteile in ruhiger Lage

Für Familien, die es ruhig mögen, eignen sich vor allem die Stadtteile Solln und Forstenried. Solln ist beispielsweise für den historischen Baustil und einen unter Denkmalschutz stehenden Dorfkern bekannt. Forstenried überzeugt mit seinen gemütlichen Wohnanlagen und zahlreichen Einfamilienhäusern, die keine Wünsche offenlassen.

„Ein Dorf mitten in der Stadt“, so wird der kleine Stadtteil Au beschrieben. Hier leben Sie in der Innenstadt, genießen aber eine Ruhe wie auf dem Land – eine einzigartige Kombination.

Wohnviertel mit moderaten Mietpreisen

Sie suchen eine Immobilie mit moderaten Mietpreisen? Dann dürften Ihnen die Viertel Unter- sowie Obergiesing und Fasangarten gefallen. Vor allem in Obergiesing profitieren Sie von der direkten Nähe zum Münchner Zentrum. Gerade für Studierende ist Giesing der ideale Wohnort.

Ihr Immobilienexperte in München

Wer in München eine Immobilie sucht, hat die Wahl zwischen zahlreichen Stadtteilen. Wir kennen den Markt genau und helfen Ihnen bei Ihrer Entscheidung. Kontaktieren Sie uns gerne. Wir freuen uns auf Sie!

Die Inflationsrate ist so hoch wie seit 40 Jahren nicht mehr. Vor allem die Materialknappheit und Lieferengpässe verteuern Produkte und auch die Energiepreise schießen in die Höhe. Was bedeutet das für die Immobilienpreise? Wir erklären es Ihnen in diesem Beitrag.

Weiterhin steigende Immobilienpreise

Durch die Inflation verlieren Sparbücher an Beliebtheit – denn wer legt schon gerne Geld an, wenn es in einigen Jahren nur noch einen Bruchteil wert ist?! Die Menschen suchen nach anderen Kapitalanlagen und entscheiden sich immer häufiger für die Investition in Häuser und Wohnungen –  nicht umsonst nennt man Immobilien aufgrund ihrer Wertbeständigkeit auch Betongold.

Im Zuge der Inflation steigen nicht nur die Lebensunterhaltskosten um ein Vielfaches. Auch die Mieten bemessen sich am allgemeinen Preisniveau – eine kostspielige Angelegenheit, die viele Personen dazu veranlasst, ein Eigenheim statt eine Mietimmobilie auszuwählen. Der Wunsch nach einer sicheren Investitionsanlage und die Sorge vor Mieterhöhungen steigert die ohnehin große Nachfrage nach Wohnraum. In Kombination mit dem knappen Angebot erhöhen sich die Immobilienpreise weiter, wenn auch nicht so stark wie in den Jahren zuvor.

Der Trend geht zu Bestandsimmobilien

Die Materialknappheit und die Lieferengpässe beeinflussen nicht nur die Preise, sondern wirken sich gleichzeitig auch auf die Entscheidung zwischen einer Bestands- oder Neubauimmobilie aus. Bestandsimmobilien erfreuen sich daher einer besonders hohen Nachfrage. Auch das trägt dazu bei, dass die Kaufpreise für Wohnimmobilien steigen.

Anstieg der Zinsen

Bisher war immer die Rede von rekordniedrigen Zinsen, durch die sich ein Immobilienkauf besonders lohnt. Durch die Inflation ändert sich die Situation, denn je höher die Inflation ausfällt, desto höher gestalten sich auch die Zinsen für Kredite. Das macht sich gerade bei Bauzinsen bemerkbar, die seit Dezember 2021 bereits um über ein Prozent gestiegen sind.

Empfehlungen für Sie als Eigentümer oder Kaufinteressent

Wenn Sie aktuell nach einem Eigenheim suchen, sollten Sie sich jedoch frühzeitig einen Finanzierungsvertrag mit einer langen Zinsbindung sichern. Sind Sie Immobilieneigentümer? Dann profitieren Sie von der hohen Nachfrage und einem rentablen Verkauf. Für Vermieter dagegen steigt das Risiko, dass sich einige Bewohner die Miete nicht mehr leisten können und ausziehen.

Sie haben Fragen zu den Auswirkungen der Inflation oder zu einem anderen Immobilienthema? Wir beraten Sie umfassend. Kontaktieren Sie uns gerne für ein unverbindliches Beratungsgespräch.

 

Unabhängig davon, ob Sie Ihre Immobilie verkaufen oder sich den Wunsch vom Eigenheim erfüllen: Das Grundbuch zählt zu einem der wichtigsten Dokumente in Ihrem Verkaufs- oder Kaufprozess. Doch was beinhaltet das Grundbuch? Und wer darf es einsehen? Diese und weitere Fragen beantworten wir Ihnen in diesem Beitrag.

Was ist das Grundbuch?

Das Grundbuch ist ein öffentliches Verzeichnis, aus dem Informationen zu allen bebauten und unbebauten Grundstücken im Gemeindebezirk hervorgehen. Es wird von dem zuständigen Grundbuchamt geführt und dokumentiert alle Rechte und Pflichten sowie Lasten, die auf den Grundstücken liegen. Damit gewährleistet ein Grundbucheintrag Transparenz über die Rechtsverhältnisse.

Welche Informationen sind enthalten?

Das Grundbuch besteht aus mehreren Teilen. Die Aufschrift, die auch als Grundbuch-Deckblatt bezeichnet wird, enthält Informationen zu dem zuständigen Amtsgericht und Grundbuchbezirk sowie zu Schließungs- und Umschreibungsvermerke. Im Bestandsverzeichnis finden Sie Angaben zur genauen Lage des Baulands und zur Größe der Immobilie.

Darüber hinaus untergliedert sich das Grundbuch in drei verschiedene Abteilungen: Abteilung I enthält Informationen über die Eigentumsverhältnisse und den Grund der Eintragung. Aus Abteilung II geht hervor, welche Lasten oder Beschränkungen auf dem Grundstück liegen. Dazu zählen unter anderem Reallasten, Wohn- oder Wegerechte. Abteilung III erfasst alle Grundpfandrechte wie Hypotheken, Grund- oder Rentenschulden.

Wer darf das Grundbuch einsehen?

Das Grundbuch darf jede Person einsehen, die nach § 12 Grundbuchordnung „berechtigtes Interesse hat“ und dafür einen Nachweis erbringt. Dies gilt für potenzielle Käufer, die einen Vorkaufsvertrag vorzeigen, oder Notare, Gerichte, Makler und andere Behörden, die öffentlich bestellt sind. Auch Kreditinstitute oder Gläubiger des Eigentümers mit Vollstreckungstitel dürfen auf das Grundbuch zugreifen.

Wofür brauche ich das Grundbuch?

Bei Ihrem Kauf oder Verkauf spielt das Grundbuch eine entscheidende Rolle: Als Verkäufer legen Sie Ihren Interessenten bereits zu Beginn den Grundbuchauszug vor. Bei erfolgreichem Verkauf besiegelt die Änderung des Grundbucheintrags den Verkaufsabschluss. Ebenfalls benötigen Sie im Erbschafts- oder Scheidungsfall das Grundbuch, um die Eigentumsverhältnisse anzupassen.

Sie haben weitere Fragen zum Grundbuch oder ein anderes Immobilienanliegen? Rufen Sie uns von Mutzhas Immobilien gerne an oder schreiben Sie uns eine Nachricht. Wir beraten Sie umfassend.

Verkaufen Sie Ihre Immobilie, geht es nicht nur darum, auf schnellem Weg einen hohen Erlös zu erzielen. Sie möchten Ihr Haus oder Ihre Wohnung in gute Hände geben, schließlich besteht zur eigenen Immobilie eine besondere Verbindung. Wir erklären Ihnen, wie Sie seriöse Käufer erkennen und damit böse Überraschungen vermeiden.

Ehrliches Interesse und sichtbare Begeisterung

Während der Besichtigung erstellt der Interessent Notizen und stellt gezielte Fragen? Im Nachhinein sucht er noch einmal das Gespräch mit Ihnen und reagiert rasch auf Ihre Nachrichten? Das sind gute Zeichen. Gleichzeitig erkennen Sie einen seriösen Käufer daran, dass er konkrete Erwartungen an die Wunschimmobilie stellt und genau weiß, wie er wohnen möchte. Das zeigt, dass die Person realistische Vorstellungen von seinem Budget hat und nur eine Immobilie auswählt, die finanziell passt.

Redet Ihr Interessent Ihre Immobilie schlecht und hat an allem etwas auszusetzen, sollten Sie Abstand nehmen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit zielt er auf eine Preisminderung ab und sucht Gründe, die diese rechtfertigen.

Zahlungsfähigkeit des Interessenten

Der Kaufvertrag ist längst unterzeichnet, aber Sie warten nach wie vor auf Ihr Geld? Diese Situation wünscht man niemandem. Selbst wenn der Interessent noch so sympathisch wirkt, sollten Sie in jedem Fall seine Bonität prüfen. Fordern Sie dazu eine SCHUFA-Auskunft ein. Insbesondere wenn der Kaufinteressent eine unrealistisch schnelle Bezahlung verspricht und den Kauf so zeitnah wie möglich abwickeln möchte, ist Vorsicht geboten. Verlangen Sie immer eine offizielle Finanzierungsbestätigung der Bank. Damit können Sie sich sicher sein, Ihr Geld tatsächlich zu erhalten.

Unbeschwerter Immobilienverkauf ohne Komplikationen

Der Verkauf einer Immobilie birgt zahlreiche Fallstricke. Vor allem unseriöse Interessenten und Käufer verzögern Ihren Verkaufsprozess erheblich und kosten Sie im Ernstfall eine Menge Geld. Wir von Mutzhas Immobilien sind Ihre Experten für den Immobilienverkauf in München und Region und schützen Sie vor diesen Fehlerquellen. Kontaktieren Sie uns gerne für ein erstes Beratungsgespräch und profitieren Sie von unserer langjährigen Erfahrung.

Wissen Sie, wie viel Energie Ihr Haus verbraucht? Die Antwort auf die Frage gibt Ihnen der Energieausweis. Wir erklären Ihnen in diesem Beitrag, was dieses Dokument genau beinhaltet und wo der Unterschied zwischen einem Verbrauchs- und einem Bedarfsausweis liegt.

Was ist ein Energieausweis?

Ein Energieausweis ist ein Dokument, das im Rahmen der Energiesparverordnung (EnEV) entwickelt wurde. Er enthält Informationen zum energetischen Zustand Ihrer Immobilie. Die Energieeffizienz wird auf Basis des bisherigen Energieverbrauchs sowie technischer Eigenschaften des Hauses oder der Wohnung beurteilt und mit der Gebäudenutzfläche verrechnet.

Durch die Energieeffizienzklassen sehen Sie auf einen Blick, wie hoch der Verbrauch ist und können die Immobilie mit anderen vergleichen. Daher benötigen Sie den Energieausweis nicht nur im Rahmen eines Verkaufs, bei welchem Sie ihn sogar verpflichtend beim ersten Besichtigungstermin vorzeigen müssen, sondern er dient ebenso als Hilfestellung, wenn Sie nach einem neuen Eigenheim suchen.

Auch lohnt sich die Erstellung eines Energieausweises, wenn Sie über eine Sanierung nachdenken und sich einen Überblick über den energetischen Zustand Ihrer Immobilie verschaffen möchten.

Verbrauchs- oder Bedarfsausweis?

Beim Energieausweis haben Sie die Wahl zwischen einem Verbrauchs- und einem Bedarfsausweis. Der Verbrauchsausweis zeigt, wie hoch der Energieverbrauch der Hausbewohner ist. Hierfür werden die Werte der verbrauchten Energie aus den letzten drei Jahren herangezogen. Die Nutzung der Heizung oder des Warmwassers ist allerdings individuell und unterscheidet sich mitunter erheblich, wodurch der Verbrauchsausweis eine grobe Orientierung bietet.

Der Bedarfsausweis ist dagegen nutzerunabhängig und wird auf Basis eines detaillierten technischen Gutachtens erstellt. Dafür prüft ein Experte beispielsweise den Zustand der Wände oder der Anlagentechnik.

Die Entscheidung liegt in der Regel bei Ihnen, es sei denn, Sie besitzen einen Neubau oder eine Immobilie mit weniger als fünf Wohneinheiten, die nicht der Wärmeschutzverordnung (WSVO) entspricht. In dem Fall benötigen Sie einen Bedarfsausweis.

Wer erstellt einen Energieausweis?

Energieausweise werden gemäß des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) ausschließlich von Personen erstellt, die über eine entsprechende Qualifizierung verfügen. Dazu zählen unter anderem Architekten, Handwerksmeister, Ingenieure sowie qualifizierte Immobilienmakler wie wir von Mutzhas Immobilien.

Kontaktieren Sie uns gerne, wenn Sie einen Energieausweis benötigen oder eine andere Frage im Immobilienbereich habe. Wir beraten Sie umfassend und finden die ideale Lösung für Ihr Anliegen.