Sie sind aktuell auf der Suche nach einer Immobilie, die Sie auch im fortgeschrittenen Alter oder mit körperlichen Einschränkungen bewohnen können? Oder möchten Sie Ihr Eigenheim entsprechend umbauen? Dann achten Sie auf diese Unterschiede zwischen altersgerechten und barrierefreien Immobilien!

Warum gibt es überhaupt altersgerechte und barrierefreie Immobilien?

Dunkle Flure, rutschige Bodenbeläge, zu hohe Türschwellen, schmale Treppenaufgänge, wenig Stellfläche oder Bewegungsfreiheit: Für die meisten Menschen sind das keine allzu großen Hindernisse im Alltag. Für Menschen, die aufgrund ihres Alters oder einer Behinderung körperlich eingeschränkt sind, können diese Dinge jedoch den Alltag erschweren und vor allem zu einer potenziellen Gefahr für die Gesundheit werden. Je weniger Barrieren eine Wohnung aufweist, umso sicherer – und selbstständiger – können Menschen im fortgeschrittenen Alter oder mit körperlicher Einschränkung leben.

Was versteht man unter altersgerechten Immobilien?

Altersgerechte Immobilien richten sich in erster Linie an Senioren, die aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters den üblichen körperlichen Einschränkungen unterliegen. Der Alltag im eigenen Zuhause wird ihnen unter anderem durch wenige Stufen und Treppen (bzw. einen Aufzug im Wohnhaus), eine ebenerdige Dusche und großzügig geschnittene Räume erleichtert. Altersgerechte Immobilien verfügen aber nicht nur über wenige Barrieren und Schwellen, sondern verfügen auch über eine seniorenfreundliche Umgebung – z. B. kurze Wege zu Ärzten, Apotheken und Einkaufsmöglichkeiten.

Im Übrigen: Auch “barrierearm” oder “schwellenarm” bezeichnen altersgerechte Immobilien.

Was versteht man unter barrierefreiem Wohnen? 

Barrierefreie Immobilien richten sich nicht ausschließlich an Menschen im fortgeschrittenen Alter, sondern an alle Menschen mit körperlicher Einschränkung. Der Begriff des “barrierefreien Wohnens” ist – anders als seniorenfreundliche Immobilien – gesetzlich definiert. Die Grundlage für barrierefreies Bauen oder entsprechende Umbauten bildet die DIN 18040-2. Sie regelt unter anderem die Breite von Durchgängen, die Größe von Bewegungsflächen in Räumen oder auf welcher Höhe Steckdosen und Lichtschalter angebracht werden müssen. Ziel barrierefreier Immobilien ist, dass Menschen mit Einschränkungen (egal welchen Alters) weitestgehend selbstständig wohnen können. 

Barrierefreiheit in Immobilien bedeutet z. B.:

  • Treppen müssen gerade verlaufen und gut (um)greifbare Geländer haben
  • Bewegungsflächen müssen min. 120 cm, bei Rollstuhlbenutzern min. 150 cm umfassen
  • Duschen müssen schwellenlos, bodengleich sein
  • Eingangstüren sollten min. 90 cm breit sein
  • Waschbecken müssen für Rollstuhlfahrer unterfahrbar sein

Warum ist die Unterscheidung zwischen “altersgerecht” und “barrierefrei” wichtig?

Nicht jede Person im fortgeschrittenen Alter benötigt ein Zuhause, das frei von Barrieren und Schwellen ist – um beispielsweise Gehhilfen und Rollstühle ungehindert nutzen zu können. Und nicht jede Person, die körperlich eingeschränkt ist und beispielsweise einen Rollstuhl nutzt, ist alt.

Wohnen nach individuellen Bedürfnissen ausrichten

Jeder Mensch – ungeachtet seines Alters oder seiner Mobilität – hat seine ganz eigenen Bedürfnisse bezüglich des Wohnumfeldes. Wichtig ist, dass Räumlichkeiten, Ausstattung, die Zugänglichkeit der Immobilie sowie das nähere Umfeld auf die jeweiligen Anforderungen abgestimmt sind. Benötigen Sie beispielsweise bei der Planung barrierefreier Umbauten oder bei der Suche nach einer altersgerechten Wohnung Hilfe, treten Sie mit uns in Kontakt! Unsere Experten von Mutzhas Immobilien unterstützen Sie umfassend und individuell.

Damit es nicht zu Verwechslungen kommt, werden die Begriffe klar getrennt: Renovierung, Sanierung, Umbau. Renovieren wir noch oder sanieren wir schon? Wird es doch ein Umbau? Oftmals sind die baulichen Maßnahmen gar nicht klar zugeordnet – was mitunter fatale Folgen haben kann. Wir erklären Ihnen die Unterschiede zwischen Renovierung, Sanierungen und Umbauten – und was beachtet werden muss.

Definitionen, Ziele und Beispiele im Schnellüberblick:

1. Renovierung:

  • Definition: Maßnahmen zur Wiederherstellung oder Verbesserung des ursprünglichen Zustands von Gebäuden.
  • Ziel: Ästhetische Aufwertung und Behebung von Gebrauchsspuren.
  • Beispiele: Streichen von Wänden, Erneuerung von Böden, Austausch von Tapeten.

2. Sanierung:

  • Definition: Umfassende Arbeiten zur Wiederherstellung der Gebäudesubstanz und zur Verbesserung der Energieeffizienz.
  • Ziel: Nachhaltige Instandsetzung und Modernisierung zur Verlängerung der Lebensdauer des Gebäudes.
  • Beispiele: Austausch von Dach und Fenstern, Dämmung, Behebung von Feuchtigkeitsschäden.

3. Umbau:

  • Definition: Bauliche Veränderungen zur Anpassung oder Erweiterung der Nutzungsmöglichkeiten eines Gebäudes.
  • Ziel: Optimale Nutzung des Raums oder Veränderung der Funktion von Gebäudeteilen.
  • Beispiele: Entfernen oder Einziehen von Wänden, Erweiterung von Räumen, Umgestaltung der Raumaufteilung.

Was versteht man unter Renovierungen?

Der Anlass einer Renovierung ist in der Regel der Wunsch nach einer Verschönerung – sei es ein neuer Anstrich für die Fassade, andere Tapeten oder ein neuer Fußbodenbelag. Auch kleinere Schönheitsreparaturen gelten noch als Renovierungsmaßnahmen. Renovierungen zielen daher auf eine optische Veränderung, die ästhetische Bedürfnisse erfüllt.

Weitere typische Beispiele für Renovierungsmaßnahmen sind:

  • Malen und tapezieren
  • Lackieren von Türrahmen / Fensterrahmen
  • Reinigung und Pflege von Bodenbelägen
  • Verlegung eines neuen Fußbodens

Was versteht man unter Sanierung?

Mit einer Sanierung werden Schäden oder Mängel an einer Immobilie beseitigt, sodass diese wieder bewohnbar ist. Sanierungsarbeiten betreffen daher häufig auch die Bausubstanz und sind entsprechend umfangreich. In erster Linie zielen Sanierungen darauf ab, die Immobilie in ihren ursprünglichen Zustand zu versetzen. Sanierungen, die wiederum die Wohnqualität oder Nutzungsdauer der Immobilie verbessern, gelten als Modernisierungen. Ist der Fokus der Sanierung rein energetischer Natur, spricht man auch von einer energetischen Sanierung.

Weitere typische Sanierungen umfassen:

  • Beseitigung von Schimmel oder Asbest
  • Trockenlegen des Kellers nach Rohrbruch
  • Reparatur eines undichten Daches
  • Reparatur von Rissen in der Fassade

Was versteht man unter Umbau?

Unter einem Umbau versteht man bauliche Veränderungen des bestehenden Gebäudes. Das umfasst unter anderem Maßnahmen, die den Grundriss eines Gebäudes oder die Bausubstanz (Wände, Decke) wesentlich verändern – sowohl im Inneren der Immobilie als auch im äußeren Erscheinungsbild, z. B. durch einen Anbau.

Weitere typische Beispiele für Umbaumaßnahmen sind:

  • Erweiterung von Räumen / Veränderung der Raumaufteilung
  • Maßnahmen zum barrierefreien Wohnen
  • Fachgerechter Durchbruch von tragenden Wänden
  • Vergrößerung von Fenstern und Türen
  • Sanierung von Bädern
  • Absenken von Böden / Anhebung von Decken
  • Ausbau des Dachbodens

Renovieren, sanieren, umbauen: Wer darf mitreden?

Als Eigentümer dürfen Sie selbst entscheiden, was renoviert, saniert oder umgebaut wird? Leider nicht immer – und das ist auch der Grund, warum die Abgrenzung zwischen Renovierungen, Sanierungen und Umbauten so wichtig ist. Während Sie Renovierungen und Sanierungen meist ohne behördliche Genehmigung durchführen dürfen, müssen Umbaumaßnahmen aufgrund des Eingriffs in die Statik und Bausubstanz genehmigt werden. Hierzu müssen Sie entsprechende Bauanträge beim Bauamt stellen. Handelt es sich um eine denkmalgeschützte Immobilie, müssen Sie unter Umständen auch für Renovierungs- und Sanierungsmaßnahmen entsprechende Genehmigungen bei der Denkmalschutzbehörde einholen.

Achtung: Nicht immer ist eine Renovierung oder Sanierung nach eigenen Vorstellungen möglich. Viele Kommunen legen beispielsweise bestimmte Farben für den Fassadenanstrich fest. Erkundigen Sie sich daher bei Ihrer Kommune, ob die geplante Maßnahme ohne Einschränkungen möglich ist.

Die Abgrenzung der einzelnen Maßnahmen ist oft schwierig für Laien, zumal meist mehrere Arbeiten und Veränderungen zu einem großen Projekt zusammengefasst werden. Gerne beraten wir Sie persönlich und vermitteln auch Wunsch seriöse Dienstleister aus der Region München, Augsburg, Bad Tölz und Umgebung. Kontaktieren Sie uns direkt!

Interessenten haben bei einem Besichtigungstermin die Gelegenheit, sich einen individuellen Eindruck von der Immobilie und Umgebung zu verschaffen. Aber auch Eigentümer sollten den Termin nutzen, um den potenziellen Käufer kennenzulernen.

Im Inserat und Exposé wird man eine Immobilie nie zu 100 % vollständig abbilden können. Selbst, wenn ein gewisser Renovierungsbedarf benannt wird, sind sämtliche Details nur bei einer persönlichen Begehung – im besten Fall mit professioneller Unterstützung – zu erfassen. Ein Besichtigungstermin bei der Immobiliensuche ist gleichzeitig eine gute Chance, die Nachbarn und die Umgebung kennenzulernen, Wege zur Arbeit oder Schule zu planen oder Einkaufsmöglichkeiten zu finden.

Worauf achten Eigentümer bei der Besichtigung?

Eines vorab: Ganz gleich, ob eine Immobilie mit oder ohne Makler vermittelt wird, die Verkaufsentscheidung trifft immer der Eigentümer. Und nicht immer entscheidet sich der Verkäufer für das höchste Angebot, sondern oftmals auch für den Käufer, bei dem er seine Immobilie “in guten Händen” weiß. Eigentümer achten daher oft auf zwei Dinge: Ein echtes Kaufinteresse verbunden mit der entsprechenden Zahlungsfähigkeit.

Interessenten könnten sich – insbesondere in stark umkämpften Märkten wie München oder Augsburg – mit Hilfe einer Bewerbermappe einen bleibenden Eindruck beim Verkäufer verschaffen. Eigentümer achten hierbei einerseits auf das Anschreiben, das einen persönlichen Eindruck vermittelt, und andererseits auf Nachweise zur Bonität oder Finanzierungszusage der Bank, um sicherzustellen, dass der Immobilienkauf mit diesem Interessenten auch realisierbar ist.

Im Übrigen: Sollten Sie Ihren Immobilienverkauf in München oder Augsburg über uns abwickeln lassen, prüfen wir die Unterlagen und Kaufangebote für Sie.

Worauf achten Interessenten bei der Besichtigung?

Erste Informationen über die Immobilie erhalten Interessenten aus dem Exposé und Inserat. Bei einer Besichtigung haben sie die Chance, sich die Details der Immobilie genau anzuschauen – beispielsweise Risse in der Fassade, eventuell undichte Stellen im Dach, der Zustand des Kellers oder der Türen und Fenster. Viele Interessenten achten zudem auf den Lichteinfall, potenzielle Lärmquellen in der Nachbarschaft und die Anzahl der Steckdosen oder den Internetanschluss.

Eigentümer sollten hierfür nicht nur die passenden Unterlagen bereithalten (z. B. Energieausweis, Wartungsprotokolle der Heizungsanlage, Nachweise über Sanierungen, etc.), sondern sich auch auf eine Vielzahl an Fragen vorbereiten – beispielsweise der Grund für den Verkauf, die Verkehrsanbindungen oder den Sonnenverlauf.

Wie bereitet man sich am besten auf die Besichtigung vor?

Interessenten sollten eine Bewerbermappe mit einer Selbstauskunft und ggf. der Finanzierungszusage der Bank vorbereiten. Wenn ernsthaftes Interesse besteht, sollte das Anschreiben entsprechend formuliert werden. Ferner ist es ratsam, sich vor der Besichtigung die Umgebung anzuschauen, um beim Termin gezielt z.B. nach Lärmquellen fragen zu können.

Eigentümer sollten in jedem Fall ihre Immobilie herrichten – sowohl im Garten/Vorgarten als auch die Räumlichkeiten. Eine helle, einladende Atmosphäre ohne störende persönliche Gegenstände ist ideal, damit sich Interessenten einen guten Eindruck verschaffen können. Neben den wichtigsten Unterlagen sollten auch die Antworten auf die wichtigsten Fragen vorliegen.

Sowohl Interessenten als auch Verkäufer fühlen sich bei einem Besichtigungstermin schnell überfordert, werden unsicher oder vergessen die wichtigsten Informationen. Gerne stehen wir von Mutzhas Immobilien Ihnen als Ihr vertrauensvoller Makler zur Seite.

Ein Trick bei der Wohnungssuche hat sich seit einigen Jahren auch beim Immobilienkauf bewährt: Die Bewerbermappe! Wir verraten Ihnen, mit welchen Informationen und Inhalten Sie Ihre Chancen auf die Immobilie erhöhen.

Das Wichtigste im Überblick: Inhalte der Bewerbermappe

1. Vollständige und korrekte Kontaktdaten:

2. Kurzlebenslauf:

  • Infos zu Beruf, Arbeitsplatz, etc.

3. Anschreiben:

  • Grund für Interesse an der Immobilie oder Nachbarschaft darlegen:
  • Platz für Familie oder Haustiere.
  • Familiengründung.
  • Begeisterung für Gartenarbeit.
  • Emotionen wecken, aber nicht zu gefühlsbetont.
  • Hinweis auf beigefügte Anlagen, um Vollständigkeit zu überprüfen.

4. Unterlagen:

  • Aktueller Auszug aus einer Auskunftei (z. B. SCHUFA) für die Kreditwürdigkeit.
  • Bestätigung über Finanzierung durch die Bank (Finanzierungszusage).

Ist eine Bewerbermappe beim Hauskauf sinnvoll?

Die Frage ist berechtigt: Lohnt sich der Aufwand, eine Bewerbermappe zu erstellen oder nicht? Kurzum: Ja, Sie können mit einer Mappe zu Ihrer Person nichts verlieren. Ganz im Gegenteil, viele Verkäufer wünschen sich einen Käufer, dem sie ihre Immobilie gerne anvertrauen und sie dort in guten Händen wissen. Und insbesondere in stark umkämpften Immobilienmärkten wie in München, Augsburg oder Bad Tölz ist eine Bewerbermappe ein wirkungsvolles Mittel, um dem Eigentümer im Gedächtnis zu bleiben.

Vorteile einer Bewerbermappe beim Hauskauf:

  • Der Eigentümer bekommt einen persönlichen Eindruck von Ihnen.
  • Sie sind nicht einer unter vielen, sondern bleiben dem Verkäufer im Gedächtnis.
  • Die Vorbereitung verdeutlicht ein echtes Kaufinteresse an der Immobilie. 
  • Mit Hilfe des Anschreibens können Sie die emotionale Ebene beim Verkäufer treffen.

Welche Inhalte gehören in die Bewerbermappe?

Wenn Sie ernsthaft Interesse an einem Immobilienkauf haben, sollten Sie die Bewerbermappe nutzen, um Ihre Chancen beim Verkäufer zu erhöhen – und aus diesem Grund ist es sinnvoll, sich mit der Erstellung einige Minuten Zeit zu nehmen. Denn idealerweise enthält die Bewerbermappe nicht nur Ihre vollständigen und korrekten Kontaktdaten mit ggf. einem kurzen Lebenslauf (z. B. Infos zu Ihrem Beruf, Arbeitsplatz, etc.), sondern auch eine Art Anschreiben. Verdeutlichen Sie hier vor allem, warum Sie sich für die Immobilie oder die Nachbarschaft interessieren (etwa Platz für die Familie oder sich und Ihre Haustiere haben, eine Familie gründen, Begeisterung für Gartenarbeit). Das Anschreiben darf durchaus Emotionen wecken, sollte aber nicht zu gefühlsbetont werden. Weisen Sie im Anschreiben auch auf die Anlagen in der Bewerbermappe hin. So kann der Verkäufer sicherstellen, ob alle genannten Unterlagen auch tatsächlich vorliegen.

Welche Unterlagen gehören in die Bewerbermappe?

Sinnvoll ist in jedem Fall ein aktueller Auszug aus einer Auskunftei (wie SCHUFA) über Ihre Kreditwürdigkeit. Wenn Sie die Immobilie tatsächlich kaufen möchten, wird eine solche Auskunft ohnehin im Rahmen der Bonitätsprüfung abgefragt. Ein Pluspunkt ist auch die Bestätigung über die Finanzierung durch die Bank, sofern diese bereits vorliegt. Die meisten Banken stellen einen Nachweis über die Finanzierungszusage aus.

Wann sollte man dem Eigentümer die Mappe aushändigen?

Nun könnte man denken, es sei ratsam, dem Verkäufer direkt zu Beginn der Besichtigung die Bewerbermappe auszuhändigen. Das suggeriert dem Eigentümer jedoch, dass Sie lediglich irgendeine Immobilie kaufen wollen und nicht zwingend seine. Haben Sie ein echtes Interesse an dem Objekt, übergeben Sie dem Eigentümer die Bewerbermappe nach der Besichtigung. Nur so haben Sie auch die Gelegenheit, das Anschreiben zu individualisieren und auf die jeweilige Immobilie auszurichten. Andernfalls muss der Eigentümer vermuten, dass Sie die Argumente für sein Haus auch allen anderen Verkäufern darbieten.

Unser Tipp: Geben Sie am Ende der Besichtigung den Hinweis, dass Sie Interesse haben und in den kommenden Tagen die Bewerbermappe übermitteln.

Haben Sie Fragen zu Immobilien oder benötigen Sie Unterstützung beispielsweise bei der Haussuche oder Verkaufsplanung? Unsere Experten für den Immobilienkauf und -verkauf beraten Sie gerne. Kontaktieren Sie uns!

Möchten Sie zügig einen Käufer finden, der bereit ist, einen angemessenen Preis für die Immobilie in München, Wolfratshausen, Bad Tölz oder Umgebung zu zahlen? Die Präsentation der Immobilie hat erheblichen Einfluss darauf, wie das Objekt bei Interessenten ankommt, wie lange der Verkaufsprozess dauert und wie verhandlungswillig potenzielle Käufer sind. Wir verraten Ihnen, worauf Sie achten sollten!

Warum sollte man eine Immobilie für Fotos & Besichtigungen herrichten?

Die Zeiten sind vorbei, in denen die Interessenten bei Immobilienangeboten Schlange standen und der Verkäufer die freie Wahl hatte. Mittlerweile steigen die Angebote auf dem Augsburger oder auch Münchner Immobilienmarkt und die Kaufinteressenten werden – auch angesichts gestiegener Kreditzinsen – wählerischer. Umso wichtiger ist es, Interessenten von Anfang an von der Immobilie zu begeistern. Das gelingt weniger gut, wenn der Vorgarten verwuchert ist, die Räume nicht aufgeräumt sind oder Wände stark renovierungsbedürftig aussehen. Denn: Wo der Interessent kleine Fehler sieht, vermutet er auch größere Mängel. 

Ganz wichtig: Kümmern Sie sich um die kleinen Makel am besten, bevor Sie Fotos für ein Immobilieninserat oder Exposé erstellen. So bleiben die Fotos authentisch und die Erwartungen der Interessenten werden nicht enttäuscht.

Kleine, aber wirkungsvolle Maßnahmen, die Sie selbst erledigen können!

Viele Maßnahmen lassen sich schnell und eigenständig umsetzen. Denn ein guter erster Eindruck beginnt mit Ordnung. Schaffen Sie daher Ordnung in Ihrem Zuhause – im Außenbereich ebenso wie in den Zimmern. Beseitigen Sie allzu persönliche Gegenstände und schaffen Sie eine helle, freundliche Atmosphäre. Saubere Fenster, frische Blumen und viel Licht sind kleine Tricks, um ein einladendes Ambiente zu schaffen. Befreien Sie die Einfahrt und den Garten von Unkraut, altem Laub oder Schmutz. Räumen Sie Sperrmüll, Gartengeräte und Ähnliches aus dem Blickfeld.

Nehmen Sie kleinere Reparaturen vor – wenn es sinnvoll ist!

Alle Zimmer neu streichen, die Hauswand sanieren, das Bad neu fliesen? Sicherlich würden sich die neuen Eigentümer über diese Maßnahmen freuen, aber wirklich sinnvoll sind sie nicht zwingend. Um einen guten Eindruck bei Interessenten zu hinterlassen, reichen oft schon kleinere Reparaturen – z. B. das Überstreichen von Flecken an der Wand oder die Beseitigung von Kratzern im Fußboden. Auch das Auswechseln defekter Glühbirnen kann “erhellend” sein: So vermeiden Sie peinliche Momente bei der Besichtigung, die beim Interessenten einen negativen Eindruck hinterlassen könnten.

Als Makler stehen wir Ihnen zur Seite

Es ist gar nicht so einfach zu beurteilen, welche Aspekte bei einer Besichtigung – oder bereits bei Fotos für das Exposé und Inserat – relevant sind oder welche Reparaturen unsinnig sind. Als erfahrene Makler kennen wir von Mutzhas Immobilien selbstverständlich die verschiedenen Bereiche, die Interessenten sofort ins Auge fallen und die für ihre Kaufentscheidung mitunter relevant sind. Denn bei allen Fakten und Daten über Größe, Anzahl der Zimmer und Kaufpreis spielen nach wie vor Emotionen und persönliche Eindrücke eine große Rolle beim Immobilienkauf.

Gerne stehen wir Ihnen mit unseren Verkaufstipps zur Seite und unterstützen auch Sie bei der professionellen Präsentation Ihrer Immobilie in München, Augsburg, Bad Tölz und Umgebung. Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Beratungsgespräch!

Die Zahlungsfähigkeit des Käufers ist beim Immobilienkauf essentiell – nicht nur für den Verkäufer, sondern auch für die Bank, die den Finanzierungskredit bereitstellt. Wir erklären Ihnen, warum die Bonitätsprüfung beim Immobilienkauf so wichtig ist!

Die Vorteile der Bonitätsprüfung im Schnellüberblick:

  • Vermeidung von Zahlungsausfällen: Sicherstellung der finanziellen Zuverlässigkeit des Käufers.
  • Beschleunigung des Verkaufsprozesses: Schnelle Abwicklung durch Klarheit über die Zahlungsfähigkeit.
  • Senkung des Risikos: Minimierung des Risikos einer Vertragsauflösung aufgrund von Zahlungsunfähigkeit.
  • Erhöhung der Sicherheit: Beide Parteien profitieren von einer klaren, nachweisbaren Bonitätslage.
  • Gezielte Verhandlung: Optimale Verhandlungschancen basierend auf gesicherter finanzieller Basis des Käufers.
  • Vertrauensbildung: Stärkt die Vertrauensbasis zwischen Verkäufer und Käufer.
  • Erhöhte Attraktivität: Eine positive Bonitätsprüfung wirkt auf Verkäufer interessanter, als Personen mit schlechter Bonität (SCHUFA).
  • Effiziente Kommunikation: Reduziert Missverständnisse und schafft eine transparente Basis für Gespräche.

Warum führt man eine Bonitätsprüfung beim Immobilienkauf durch?

Es ist ein Problem, mit dem sich viele private Verkäufer herumärgern: Nicht zahlende Käufer. Zuerst hat man lange Zeit für die Käufersuche und Verhandlungen gebraucht, dann einen Vertrag beim Notar unterzeichnet und eine Auflassungsvormerkung im Grundbuch eingetragen – und dann das: Der Käufer zahlt die vereinbarte Kaufsumme nicht. Dem Verkäufer bleiben dann zwei Optionen: Auf die Zahlung warten und ggf. mit einem Vollstreckungsurteil einfordern oder vom Vertrag zurücktreten. Beide Optionen lassen sich vermeiden, wenn man frühzeitig im Verkaufsprozess die wirtschaftliche Kreditwürdigkeit – also Zahlungsfähigkeit – von Kaufinteressenten prüft. So ersparen Sie sich nicht nur viele unnötige Termine, sondern auch Kosten und Ärger.

Wie prüft ein Makler die Käuferbonität?

Für unsere Verkäufer führen wir umfassende Bonitätsprüfungen durch, um die Zahlungsfähigkeit potenzieller Käufer sicherzustellen. Hierzu lassen wir uns nicht nur Depot- oder Kontoauszüge sowie Geschäftsunterlagen (wie etwa die Bilanz bei Selbstständigen) vorlegen, sondern holen auch aktuelle Auszüge aus verschiedenen Auskunfteien (z.B. SCHUFA) ein.

Bei einem bevorstehenden Vertragsabschluss prüfen wir abschließend bei dem Käufer den Finanzierungsnachweis durch die Bank. Da die meisten Käufer die Summe nur durch eine Fremdfinanzierung leisten können, ist die Finanzierungszusage der Bank ein gängiges Mittel zur Bonitätsprüfung des Käufers.

Dank der verschiedenen Unterlagen erhalten wir einen vielseitigen Einblick und können eine gute Risikoabschätzung für den Käufer vornehmen.

Worauf achten Banken bei der Bonitätsprüfung?

Wer eine Immobilie kaufen möchte, muss in der Regel zwei Bonitätsprüfungen “bestehen”: Die des Verkäufers bzw. Maklers und die der Bank – sofern der Käufer die Immobilie mit Fremdkapital finanzieren muss. Die Bank prüft ebenfalls das Ausfallrisiko des Antragstellers – unter anderem mit Hilfe von Lohnabrechnungen, Gehaltsnachweisen, Steuerbescheiden, Nachweisen über Depots und Konten. Ferner nutzen auch Banken Auskunfteien wie die SCHUFA, um die Kreditwürdigkeit zu prüfen. 

Bevor die Bank eine Finanzierungszusage erteilt, prüft sie das Zahlungsverhalten der Person (z. B. durch Hinweise auf Mahnung, Vollstreckungsankündigungen, Gläubigerforderungen, Insolvenzverfahren etc.) sowie die finanzielle Situation (z. B. Einkommen, Rücklagen, monatliche Verpflichtungen). Am Ende kann die Bank also die beiden Fragen beantworten: Kann sich der Kreditnehmer die Immobilie bzw. den Kredit leisten und ist es wahrscheinlich, dass er diesen Kredit auch regelmäßig und vollständig tilgt?

Kann man die Bonitätsprüfung auch selbst durchführen?

Als Verkäufer können Sie durchaus Nachweise über Einkommen, Rücklagen und die Finanzierungszusage beim Käufer anfragen – und einen Verkauf ablehnen, wenn dieser die entsprechenden Unterlagen verweigert. Auskünfte über Auskunfteien wie die SCHUFA sind für Privatpersonen zwar möglich, aber oft mit viel Aufwand und Kosten verbunden, denn das “berechtigte Interesse” des Antragstellers muss nachgewiesen werden.

Ein Makler wie wir von Mutzhas Immobilien entlastet Eigentümer in diesem wichtigen Punkt und übernimmt im Verkaufsprozess die Bonitätsprüfung von Interessenten. Durch die fachgerechte Risikoeinschätzung des potenziellen Käufers können wir frühzeitig feststellen, ob sich Besichtigungen, Verhandlungsgespräche und vertragliche Vereinbarungen lohnen – oder nicht. Gerne unterstützen wir Sie bei diesem Thema und beantworten Ihre Fragen!

Wenn Sie sich für eine Immobilie in Wolfratshausen interessieren oder Ihr Eigenheim veräußern möchten, ist es ratsam, sich im Vorfeld über die aktuellen Immobilienpreise zu informieren. Wir geben Ihnen hier einen kleinen Überblick über die letzten Jahre der Marktentwicklung in Wolfratshausen.

Wirtschaftliche Realität verändert den Immobilienmarkt

Seit Ende 2022 können sich Interessenten über die Immobilienpreise in Wolfratshausen freuen, denn die Höchstpreise der vorherigen Monate und Jahre wurden nicht mehr erzielt. Innerhalb des 4. Quartals 2022 sanken die Immobilienpreise für Häuser und Wohnungen je um rund 5 %. Zwar ist der Preisrückgang im Jahr 2023 nicht mehr so gravierend gewesen, aber dennoch deutlich. Zwischen dem 1. Quartal 2022 (Höchststand der Immobilienpreise in Wolfratshausen) und dem 1. Quartal 2024 liegt ein Preisrückgang von 17 % bei Wohnungen und 21 % bei Häusern.

Die Gründe für die Preisveränderungen auf dem Immobilienmarkt sind in der wirtschaftlichen Realität der Menschen zu finden: Die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine für Inflation und Zinsen sorgen bei den Menschen für Unsicherheiten. Sie investieren deutlich vorsichtiger in Immobilien, wenngleich diese in den letzten Monaten deutlich mehr angeboten wurden. Gleichzeitig ist in Wolfratshausen die Nachfrage gesunken, sodass sich nicht mehr viele Interessenten gegenseitig überbieten, sondern nur wenige über den Preis verhandeln. Insbesondere renovierungsbedürftige Immobilien hatten dadurch eine verhältnismäßig lange Vermittlungsdauer von bis zu 12 Monaten.

Wo liegen die aktuellen Immobilienpreise in Wolfratshausen?

Die Quadratmeterpreise für Häuser in Wolfratshausen liegen aktuell bei ca. 5.900 Euro. Die Kaufpreise für Wohnungen liegen etwas niedriger – bei ca. 5.100 Euro pro Quadratmeter. Die Mietpreise für Wohnungen und Häuser liegen in Wolfratshausen recht nah beieinander: 14,61 Euro pro Quadratmeter für Wohnungen und 16,06 Euro je Quadratmeter für Häuser. Die Mietpreise für Häuser sind in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen, während die Preise für Mietwohnungen zuletzt sanken (sowohl in 2023 als auch 2024 je um ca. 5 %).

Gibt es eine Prognose für die Immobilienpreise in 2024?

Wolfratshausen liegt in einer idyllischen Umgebung zwischen Bergwald und Loisach. Aufgrund dieser topografischen Lage ist nahezu kein Bauland mehr erschließbar. Aufgrund der geringen Verfügbarkeit von Bauland sowie der insgesamt hohen Attraktivität der Stadt – aufgrund der Landschaft, Infrastruktur und Wohnqualität – gehen Experten von künftig stabilen Immobilienpreisen aus. Je knapper das Angebot in Wolfratshausen in 2024 wird, umso mehr müssen sich Interessenten überbieten. Das könnte wiederum zu steigenden Preisen führen – insbesondere bei gut sanierten Immobilien bzw. Immobilien mit guter Energieeffizienz.

Keine Entscheidung ohne Expertenrat!

Ob Sie Ihre Immobilie in Wolfratshausen anbieten möchten oder auf der Suche nach einem Zuhause sind: Bei der Preisfrage sollten Sie auf die Urteilskraft und Expertise eines Profis vertrauen. Wir von Mutzhas Immobilien beraten Sie gerne zu Ihrem geplanten Immobilienverkauf oder -kauf in Wolfratshausen. Vereinbaren Sie direkt einen persönlichen Beratungstermin!

Mit der Beauftragung eines Immobilienmaklers, der sich organisatorisch und fachlich um den Immobilienverkauf kümmert, wird bei einem erfolgreichen Vertragsabschluss eine Courtage fällig – das Honorar des Maklers. Verkäufer, die diese Courtage umgehen wollen, versuchen, den Verkauf ihrer Immobilie privat abzuwickeln. Wer glaubt, damit Geld zu sparen, hat oft zu kurz gedacht. Insbesondere die rechtssichere Abwicklung kann Ihnen nur ein Makler garantieren. Wir verraten Ihnen, was bei einem Privatverkauf zu beachten ist – und was sehr oft falsch läuft!

Diese 5 Fehler machen die meisten Privatverkäufer!

Fehler Nr. 1: Ungenügende Organisation

Viele Eigentümer stürzen sich in das Vorhaben “Immobilienverkauf” und starten oft mit dem vierten Schritt vor dem ersten. Den Verkauf ohne eine gründliche Vorbereitung durchzuführen, kann sich aber schnell rächen – etwa, wenn der gesamte Aufwand unterschätzt wird. Spätestens aber bei Fehler Nummer 2 stellen viele Privatverkäufer fest, dass eine sorgfältige Organisation und Recherche besser gewesen wäre.

Fehler Nr. 2: Falscher Angebotspreis

Als erfahrene Makler werden wir nicht müde, zu sagen: Ohne eine professionelle Wertermittlung fehlt eine wichtige Basis für einen erfolgreichen Immobilienverkauf. Denn mit dem Ergebnis der Immobilienbewertung – dem aktuellen Verkehrswert der Immobilie – stellen Sie sicher, dass Sie ohne Verlust verkaufen. So bieten Sie Ihre Immobilie niemals unter Wert an. Die Marktwerteinschätzung hat jedoch noch einen weiteren Vorteil: Sie schrecken keine potenziellen Käufer ab, wie es bei einem hoch angesetzten Angebotspreis wahrscheinlich ist. Für die meisten Menschen ist der Kauf einer Immobilie die höchste Ausgabe in ihrem Leben – entsprechend wichtig ist die Preisgestaltung. 

Fehler Nr. 3: Fehlende Unterlagen

Wenn Sie sich einmal vorstellen, dass Sie viel Geld in eine Immobilie investieren wollen, aber Ihnen dafür notwendige Dokumente und Informationen fehlen. Würden Sie es tun? Garantiert nicht. Fehlende Unterlagen bedeuten in der Regel auch fehlende Kaufangebote. Aber damit nicht genug: Fehlt beispielsweise der Energieausweis, kann dies zu finanziellen Risiken führen. Denn die Vorlage des Energieausweises ist gesetzlich verpflichtend bei Immobilienverkäufen und ein Fehlen kann mit einem Bußgeld belegt werden, was zu erheblichen Kosten führen kann.

Fehler Nr. 4: Schlechte Präsentation

In den vergangenen Jahren war der Immobilienmarkt von einem niedrigen Angebot geprägt, sodass man kaum Schwierigkeiten hatte, einen Käufer zu finden. In den letzten Monaten hat sich dies geändert und Käufer können aufgrund des gestiegenen Angebots wählerischer sein. Umso wichtiger ist es, die Immobilie in der Vermarktung und während der Besichtigungen ansprechend zu präsentieren. Hierbei können z. B. sowohl schlecht beleuchtete Fotos als auch stark bearbeitete, verfälschte Fotos einen zügigen Kaufabschluss verhindern.

Fehler Nr. 5: Ungeprüfte Bonität

Sie haben endlich einen Käufer gefunden, mit ihm über den Preis verhandelt und den Vertrag unterzeichnet? Kann der Käufer die vereinbarte Summe nicht zahlen, platzt der Kaufvertrag und Sie beginnen erneut mit der Suche nach Interessenten. Die Bonität des Käufers nicht zu prüfen, kann daher erhebliche Folgen haben. Aber längst fällt es nicht jedem privaten Verkäufer leicht, die Zahlungsfähigkeit des Kaufinteressenten vollständig zu klären.

Immobilien in München verkaufen: Besser mit Makler!

Leider lässt sich die Liste mit Fehlern und Risiken beim Privatverkauf noch weiter fortsetzen. Wenn Sie sich für oder gegen die Unterstützung eines fachkundigen Maklers entscheiden, bedenken Sie: Sie haben nur eine Chance, Ihre Immobilie in München, Augsburg, Wolfratshausen, Bad Tölz und Umgebung zu verkaufen. Nutzen Sie sie! Wir von Mutzhas Immobilien helfen Ihnen gern bei Ihrem Vorhaben.

Seit Anfang des Jahres 2023 hat sich das Verkaufsvolumen bei Immobilien in Bad Tölz fast halbiert. Was die Gründe für diese Entwicklung sind und zu welchen Preisen Immobilien in der Region aktuell vermittelt werden, erfahren Sie von unseren Experten.

Weniger Umsätze bei Immobilien seit 2023

Der Immobilienmarkt in Bad Tölz hat sich – ähnlich wie in vielen Städten und Region – von einem Verkäufer- zu einem Käufermarkt entwickelt: Die Angebote sind gestiegen, die Nachfrage gesunken. Es überbieten sich nicht mehr viele Käufer bei einer Immobilie, sondern wenige Interessenten verhandeln ohne Entscheidungsdruck. Die Situation hat sich aus Sicht der Käufer entspannt. Eigentümer dürften sich über diese Entwicklung ärgern, denn Höchstpreise wie in 2022 können sie für ihre Wohnungen und Häuser in Bad Tölz nicht mehr verlangen. Das Gute: Im Vergleich zu anderen Orten der Region sind die Preise in Bad Tölz nicht so stark gesunken. Zwischen dem Höchststand im 2. Quartal 2022 und dem 1. Quartal 2024 liegen “nur” 12 % Preisunterschied. In anderen Städten sind es 15 oder 18 %.

Was sind die Gründe für die Preisentwicklung in Bad Tölz?

Grundsätzlich haben sich der Ukrainekrieg und die Folgen auf die Wirtschaft wie in allen Städten des Landes auch in Bad Tölz auf die Immobilienpreise ausgewirkt: Inflation und hohe Zinsen schöpfen das Budget der Menschen aus, sodass sie beim Immobilienkauf vorsichtiger sind. Gleichzeitig ist Bad Tölz aber weiterhin begehrt, sodass sich die Angebots- und Nachfrage-Situation in der Stadt nicht stark verändert hat.

Wie viel kostet eine Immobilie in Bad Tölz aktuell?

Bad Tölz ist bei den Bewohnern und Interessenten sehr beliebt, sodass der Wunsch nach Immobilien in der Kreisstadt am Alpenrand nicht stark gesunken ist. Die Nachfrage übersteigt aber weiterhin das Angebot, sodass Immobilien in Bad Tölz verhältnismäßig teuer sind. Der durchschnittliche Kaufpreis für Häuser liegt bei 6.200 Euro pro Quadratmeter. Eigentumswohnungen erhält man für durchschnittlich 5.300 Euro je Quadratmeter. 

Mietwohnungen erhält man in Bad Tölz für 13,60 Euro pro Quadratmeter. Häuser zur Miete werden für ca. 15 Euro pro Quadratmeter angeboten. Damit ist das Mieten in Bad Tölz noch vergleichsweise günstig in der Region.

Wie wird sich der Markt in Bad Tölz entwickeln?

Aufgrund der Beliebtheit von Bad Tölz – attraktive Lage, hoher Freizeitwert und hohe Lebensqualität – wird die Nachfrage auch in Zukunft das Angebot an Wohnraum übersteigen. Wie in den vergangenen Monaten wird man nur geringe Preisveränderungen verzeichnen – mit leichter Tendenz nach oben. Seit Ende 2023 sind minimale Preisanstiege bei Wohnungen und Häusern zu verzeichnen.

Kein Immobilienvorhaben ohne Expertenrat!

Eines sollte Ihnen bewusst sein: Ob Sie kaufen oder verkaufen – der Preis spielt immer eine entscheidende Rolle. Treffen Sie keine Entscheidung ohne den persönlichen Rat eines unserer Experten. Wir beraten Sie gerne individuell zu Ihrem Vorhaben!

Der aktuelle Verkehrswert einer Immobilie ist eine wichtige Information – sei es für den Verkäufer, den Käufer, die Bank oder das Gericht (z. B. bei Scheidungsverfahren). Für die Ermittlung des Marktwertes stehen uns Maklern drei Verfahren zur Verfügung, die gemäß Immobilienwertermittlungsverordnung in Deutschland rechtskonform sind und im Zweifelsfall von Gerichten anerkannt werden.

Was sind die gängigen Bewertungsmethoden für Immobilien?

Die Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV) regelt die Grundsätze über die Ermittlung von Immobilienwerten und nennt hierzu drei Methoden, bei denen der Vergleichswert, der Sachwert und der Ertragswert zugrunde gelegt werden. Ziel aller Bewertungsverfahren ist der Verkehrswert der Immobilie – also der objektiv ermittelte Wert, den der Markt bereit ist, zu zahlen.

Wann wird welche Methode angewandt?

Welches Bewertungsverfahren für eine Immobilie herangezogen wird, hängt stark von den verfügbaren Daten und der Nutzungsart der Immobilie ab. In der Regel wird das Vergleichswertverfahren für privat genutzte Wohnimmobilien verwendet. Hierbei greifen Experten unter anderem auf Verkehrswerte ähnlicher Immobilien zurück, um die zu bewertende Immobilie mit diesen zu vergleichen. Das Ertragswertverfahren basiert unter anderem auf den Erträgen, die eine Immobilie erwirtschaftet. Es wird daher z. B. für vermietete Immobilien verwendet, über die Mieteinnahmen erzielt werden. Beim Sachwertverfahren wird der reine Objektwert über die Herstellungskosten sowie den Grundstückswert ermittelt. Die Methode dient zur Bewertung von privat genutzten Immobilien, für die beispielsweise nicht ausreichend Vergleichsdaten verfügbar sind, oder sehr spezielle Immobilien wie z. B. denkmalgeschützte Gebäude, Infrastrukturgebäude wie Bahnhöfe oder kommunal genutzte Immobilien wie Kindergärten. Oft dient das Sachwertverfahren auch dazu, das Ergebnis aus einem Vergleichswertverfahren oder Ertragswertverfahren zu verifizieren.

Wer kann Immobilien nach diesen Verfahren bewerten?

Vor dem Hintergrund, dass Immobilienverkäufe, Erbschaften oder Scheidungen immer nur einmalig sind und nie rückgängig gemacht werden können, ist die Bedeutung einer fachgerechten Wertermittlung sehr groß. Für eine professionelle Einschätzung erfordert es in jedem Fall einen Immobilienmakler oder Gutachter, der über entsprechende Qualifikationen zur Immobilienbewertung und umfassende Erfahrungen verfügt. Ihm obliegt die verantwortungsvolle Aufgabe, eine passende Methode auszuwählen, die Immobilie zu begutachten, wertrelevante Faktoren einzuschätzen und mit aktuellen Marktdaten abzugleichen.

Aussagekräftige Verkehrswerte mit Mutzhas Immobilien

Wir sind ein erfahrenes Maklerteam, zu dem unter anderem auch staatlich anerkannte Immobiliengutachter gehören. Unsere Stärke liegt in einer technischen Herangehensweise. Im Falle einer Immobilienbewertung bedeutet das: Wir schaffen mit umfassenden Datenerhebungen und Marktanalysen eine solide Grundlage für die Immobilienbewertung. Gleichzeitig fließt in die Immobilienbewertung unsere gesamte Expertise nebst Erfahrung als Immobilienmakler für den Münchener Raum. Ihr Vorteil: Sie erhalten von uns ein Ergebnis mit hoher Aussagekraft für Ihre Immobilie in München und Umgebung.

Wir führen für Sie nicht nur Immobilienbewertungen nach den oben genannten Verfahren über den Vergleichswert, den Ertragswert oder den Sachwert durch, sondern helfen Ihnen auch, wenn Sie ein gerichtsverwertbares Vollgutachten zu Ihrer Immobilie benötigen.

Sprechen Sie uns an, wenn wir Ihre Immobilie in München, Augsburg und Umgebung oder ein Objekt, das Sie beispielsweise in Wolfratshausen oder Bad Tölz kaufen möchten, fachkundig und transparent bewerten sollen.